Nur 40 Kilometer von der Landeshauptstadt Dresden entfernt, liegt direkt unterhalb der weltberühmten Basteiaussicht der kleine idyllische, „Staatlich anerkannte Luftkurort Rathen“
Inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz finden Sie gerade hier Ruhe, Erholung und Entspannung.
Günstige klimatische Verhältnisse, gesunde Wälder, die ländliche Stille und verkehrsberuhigte Straßen geben dem von der Alltagspflicht gestressten Körper und Geist schon nach kurzer Aufenthaltsdauer wieder Kraft und Frische.
Kurort Rathen ist durch seine zentrale Lage Ausgangspunkt für größere und kleinere Wanderungen, für sportliche Aktivitäten auf der Elbe oder entlang des gut ausgebauten Elbradweges. Auf geführten Bergtouren können Sie selbst ein Gefühl für den sächsischen Fels entwickeln, oder Bergsteiger bei einer Direktbesteigung eines Klettergipfels beobachten.
Kurstädte
Kurort Rathen
Kurort Oberwiesenthal
Die höchstgelegene Stadt Deutschlands (914 m ü. NN) lädt sowohl als Wintersportort, als auch im Frühling, Sommer und Herbst zum Wandern, Nordic Walking oder zu Rad- und Mountainbiketouren ein. Die klimatischen Bedingungen und landschaftlichen Besonderheiten bieten Besuchern der Stadt am Fuße des Fichtelberges (1.215 m ü. NN) viele Möglichkeiten, Energie und Kraft für den Alltag zu tanken. Ob auf Alpin- oder Langlaufski, Snowboard, zu Fuß, mit dem Mountainbike oder beim Nordic Walking, ermöglichen attraktive Ausflugsziele in der Umgebung jedem Urlauber eine aktive Urlaubs- und Freizeitgestaltung.
Im Sommer kann der Besucher die reizvolle Natur bei Wanderungen durch Naturschutzgebiete und Wälder in und um Kurort Oberwiesenthal genießen oder Freizeitangebote wie Hochseilgarten, Sommerrodeln, Tennis, Bowling, Minigolf, Sinnespfad u. v. m. nutzen.
Im Winter kann das gesundheitsfördernde Klima bei ausgedehnten Skitouren auf Loipen oder Skiwanderwegen, auf Abfahrtspisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und im Snowboardpark mit Half-Pipe am Hang des Fichtelberges erlebt werden. Wer im Urlaub nur ausspannen möchte, findet in Kurort Oberwiesenthal und Umgebung ein vielfältiges Angebot. Es reicht von Wellnessangeboten in Hotels über Kräuterwanderungen, Tagesausflüge in die Umgebung, Rundfahrten mit der Oberwiesenthaler Postkutsche bis hin zum Besuch der Museen oder Sportveranstaltungen. Eine Fahrt mit der ältesten Seilschwebebahn Deutschlands ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Kurort Gohrisch
Inmitten der Sächsischen Schweiz, zwischen Königstein und Bad Schandau, finden Sie den Kurort Gohrisch. Der Ort liegt im „Reich der Steine“, auf einer wettergeschützten Hochebene, ca. 300 Meter über dem Meeresspiegel. Sieben Felsformationen können bequem oder sportlich gut zu Fuß erkundet werden. Außerdem steht dem Kur- oder Urlaubsgast ein 35 km langes Klimaterrainwegenetz zur Verfügung, das in drei Leistungskategorien eingeteilt wurde. Gemütliche Restaurants mit guter sächsischer Küche, ein Freibad mit Rutsche, gut markierte Wanderwege und die zentrale Lage inmitten der Sächsischen Schweiz bieten zahllose Möglichkeiten, um Geist und Seele „baumeln“ zu lassen, Alltagsstress und Hektik hinter sich zu lassen.
Bad Düben
Altenberg
Als Stadt wurde Altenberg 1489 als uf dem Aldenberge und 1534 als zum Aldenbergk erwähnt. Der Name wird als der (im Vergleich mit dem Berg und der Stadt Geising) alte Berg erklärt. Vom bis ins 20. Jahrhundert hinein wirtschaftlich prägend gebliebenen Bergbau zeugen heute noch die Altenberger Pinge, ein 1620 entstandener Einsturztrichter, die Zinnwäsche (technische Schauanlage), eine der ehemals 13 Wäschen mit Pochwerken und Schüttelherden im Raum Altenberg-Geising-Zinnwald sowie der Neubeschert-Glück-Stolln, in dem die alten Abbauverfahren nachgestaltet sind.
In den 1950er Jahren begann der Ausbau des Kurwesens. Nachdem der Bergbau 1991 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde, konzentrierte sich der Ort verstärkt auf den Fremdenverkehr und das Erholungs- und Kurwesen. Im Jahr 2004 wurde das Prädikat Kneippkurort an die Stadt verliehen. Altenberg ist heute das Wintersportzentrum des Osterzgebirges.
Bad Brambach
Um 1890 nahm der Pächter Schüller unter dem Namen Schillerquelle den Mineralwasserversand mit Wasser einer 1860 entdeckten Quelle auf, die später noch um weitere zwei Quellen erweitert wurde und 1912 bereits über zwei Millionen Flaschen Sprudel produzierte. Der später daraus entstandene VEB Brambacher Sprudel wurde größter Mineralwasserlieferant des Oberen Vogtlandes. 1910 wurde eine weitere Quelle entdeckt, die sich als stärkste Radiummineralquelle der Welt erwies, worauf 1912 der Kurbetrieb einsetzte und die Stadt 1922 den Titel Radiumbad Brambach (seit 1963 Bad Brambach) erhielt. Es entstanden zahlreiche Kureinrichtungen.
Nach 1945 diente Bad Brambach der Sowjetarmee als Sanatorium, 1949 wurden wieder Patienten der Sozialversicherungen aufgenommen und 1957 das gesamte Bad den Behörden der DDR übergeben, die die Gebäude modernisierten. 1961 wurde das Kurgelände mit 40.000 Bäumen aufgeforstet. Seit der politischen Wende 1989/90 hat Bad Brambach seine Weiterentwicklung zu einem ländlichen Heilbad vorangetrieben. Zahlreiche kommunale und private Investitionen sowie ein nicht unerhebliches Engagement der Sächsischen Staatsbäder GmbH haben das Ortsbild (insbesondere auch im Bereich des Kurparks) erheblich geprägt. Stellvertretend werden die Bade- und Saunalandschaft AQUADON, die sanierte Festhalle und das sanierte zentrale Quellengebäude, der Neubau der EBEL-Fachklinik, das umgebaute und sanierte ehemalige Kurheim
Bad Elster
Die Stadt ist eines der ältesten Moorheilbäder Deutschlands und liegt im Dreiländereck zwischen Tschechien, Bayern und Sachsen in der Nähe von Plauen und Hof. Die heilende Wirkung der im Tal der Elster entspringenden Quelle (damals als Säuerling bezeichnet, die heutige Moritzquelle) wurde schon früh erkannt. Georg Leisner, damaliger Plauener Stadtphysikus und Leibarzt des Landesherrn Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz schrieb 1669, dass „seit undenklichen Zeiten“ nicht nur die Bewohner von Elster dieses Wasser benutzten, sondern dass die Leute sogar aus Adorf kamen und es nach Hause trugen.
Berühmtester Gast des Ortes war Johann Wolfgang von Goethe, der im Jahr 1795 nach Elster kam und in seinem Werk Hermann und Dorothea die Elsteraner Quelle erwähnte. Seit 1875 trägt der Ort den Namen Bad Elster und hat seit 1935 die Stadtrechte. 1880 wurde das Bademuseum Bad Elster als erstes Museum der Stadt und des Vogtlands eröffnet.
Bad Gottleuba
Die am gleichnamigen Fluss gelegene ehemalige Bergstadt Gottleuba wurde erstmals 1363 als Gotlavia erwähnt. Der Name änderte sich im Laufe der Zeit mehrfach, überliefert sind u.a. Gothlewen (1374), Gotleeb (1378), Gotelobe (1386), Goteleybe (1405) und Gottlewbe (1453). Indizien sprechen aber dafür, dass der Ort wesentlich älter ist, als seine Ersterwähnung. So wurde die hier befindliche Pfarre (Kirche) bereits 1352 genannt. Teile des Turmes der wohl ursprünglich als Wehranlage genutzten Kirche sowie der im Stadtwappen verwendete Reichsadler weisen auf eine Gründung des Ortes vor 1294 hin.
Damals wurde die Region um Gottleuba als Reichslehen von den Burggrafen zu Dohna verwaltet. 1881 begann in Gottleuba das Kur- und Badewesen (erste Kurgäste kamen sogar schon 1861). Grundlage dafür waren vorhandene Moorlager und die Nutzung einer eisenhaltigen Quelle.
Die erste Heilquelle wurde 1828 bekannt. 1909–1913 baute die Landesversicherungsanstalt Sachsen eine Heilstätte, wodurch Gottleuba den Ruf einer sächsischen Badestadt erhielt. Der Sanatoriumsort wurde, als inzwischen seltenes bauliches Denkmal, in einheitlichem Jugendstil von der Architektenfirma Schilling & Graebner gestaltet. Die staatliche Anerkennung und damit das Recht, die Bezeichnung Bad im Namen führen zu dürfen, erhielt Gottleuba am 20. Dezember 1936. Am 1. Januar 1978 wurde Bad Gottleuba Staatlich anerkannter Kurort. Im Kliniksanatorium wurden zwischen 1954 und 1989 jährlich ca. 5000 Kuren durchgeführt. Seit 1991 wird das Sanatorium unter der Bezeichnung Gesundheitspark Bad Gottleuba von der TRIA Immobilienanlagen- und Verwaltungs-GmbH Berlin geführt.
Bad Lausick
Um 1800 wurde mit dem Kohleabbau begonnen und erste Kalkbrennereien nahmen die Produktion auf. Beim Braunkohleabbau wurden 1820 Heilquellen entdeckt. Bereits ein Jahr später wurde mit dem nach seinem Gründer Gottlieb Friedrich Herrmann benannten Herrmannbad das erste Heilbad eröffnet.
1882 ging das Herrmannsbad nach einem Ratsbeschluß in städtisches Eigentum über, es sollte sich zu einer für den Ort wichtigen Einrichtung entwickeln. Seit 1913 trägt die Stadt, nach über 100 Jahren Kurbetrieb, den Namen Bad Lausick. 1920 begann der Bau der Querbahn auf dem Abschnitt Bad Lausick–Großbothen. 1928 wurde das Hermannsbad umgestaltet und modernisiert. Nach der Eingemeindung von Reichersdorf und Heinersdorf im Jahre 1935 besaß die Stadt 5083 Einwohner. 1937 wurde der Abschnitt Bad Lausick–Neukirchen-Wyhra fertig gestellt. Bad Lausick entwickelte sich zu einem gut besuchten Kurort.
In den Jahren bis 1962 wurde das nun als „Eisenvitriol- und Moorbad“ bezeichnete Kurbad grundlegend modernisiert. Ab 1972 wurde das Kurbad zum „Sanatorium für Herz-Kreislauf-Krankheiten“. Mit der Wende wurde die Kureinrichtung von der Kommune übernommen und in „Herrmannsbad-Klinik“ umbenannt. Im Jahr 1993 wurden die neuen Kureinrichtungen MEDIAN Klinik und Sachsenklinik eröffnet. Im Jahr 1995 wurde das Kurhaus mit Kurmittelhaus, das Kurhotel und das Kur- und Freizeitbad „RIFF“ eröffnet. 1996 wurde auf Grund der Ersterwähnung im Jahr 1096 die 900-Jahrfeier ausgerichtet. Ein neuer Thermalwasserbrunnen wurde zwei Jahre später erbohrt. 2008 konnte ein Kur- und Stadtmuseum eingerichtet werden.
Bad Muskau
Bad Muskau besitzt eine Sole-Quelle und eine einzigartige Vitriol-Quelle. Mit dem Bau eines Kurheims wurde 1961 der Stadt Muskau erneut die Zusatzbezeichnung „Bad“ verliehen.
Mužakow (aus dem Sorbischen, etwa „Männerstadt“) wurde an der Stelle einer slawischen Fluchtburg als günstig an der Neiße gelegener Handels- und Manufakturplatz im 13. Jahrhundert im Zuge der deutschen Kolonialisation neu gegründet. Erstmals wurde es 1249 urkundlich erwähnt. Wenzel von Bieberstein (1421-1465) kaufte 1447 die Herrschaft Muskau und verlieh dem Ort 1452 das Stadtrecht.
Bis 1551 blieb die Stadt im Besitz derer von Bieberstein, deren rotes fünfendiges Hirschhorn der Wilde Mann im Stadtwappen trägt. Einen sehr stark zurück gegangenen Teil der Bevölkerung stellen bis heute die Sorben. In und um Muskau wurde der Muskauer Dialekt gesprochen. Heute ist das Sorbische – theoretisch, jedoch nicht faktisch – zweite Amtssprache. Die Standesherrschaft Muskau war die größte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und gehörte bis 1815 zum Markgraftum Oberlausitz des Kurfürstentums Sachsen. 1766 brannte in dem folgenreichen Zornfeuer fast die ganze Stadt ab
Bad Schandau
In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erwarben deutsche Ansiedler die Elbwiesen zwischen Rathmannsdorf und Postelwitz von der Feudalherrschaft Hohnstein und gründeten hier einen Handelsplatz. Schandau wurde 1445 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt durch seine wichtige Lage als Handelsplatz an der Elbe 1467 durch Ratsverfassung faktisch den Status einer Stadt.
Seit zirka 1800 ist Bad Schandau Kurort und Sommerfrische. 1877 bekam der Ort mit der Carolabrücke eine feste Elbquerung. 1920 wurde der Stadt der amtliche Titel „Bad“ verliehen, 1936 wurde er zum „Kneippkurort“ ernannt. Die Stadt ist der kleinste deutsche Ort mit einem selbstverwalteten Straßenbahnbetrieb (Linie Schandau – Lichtenhainer Wasserfall, der sogenannten Kirnitzschtalbahn (Betrieb seit 1898).
Bad Schandau war von den Elbhochwasserereignissen der Jahre 1845, 2002 und 2006 schwer betroffen. Das Hochwasser stand am 16./17. August 2002 9,78 m über Mittelwasser, 4,28 m über dem Markt und 3,46 m hoch in der Kirche. 1920 wurde der Stadt der amtliche Titel „Bad“ verliehen, 1936 wurde er zum „Kneippkurort“ ernannt.
Die Kureinrichtungen und der 3500 m² große Botanische Garten mit über 1500 Pflanzenarten (1900 angelegt) befinden sich am Eingang des Kirnitzschtals. An der Haltestelle der Kirnitzschtalbahn steht der so genannte Eiszeitstein zum Zwecke der Dokumentation, dass im Pleistozän die geschlossene Inlandeisdecke von Skandinavien bis hier reichte.
Berggießhübel
Der Ort wurde 1457 als "Gißhobel, das dorff" erstmals erwähnt. Eine sieben Jahre früher (1450) erwähnte Nennung des Namens "Gißhobel" in einer Abrechnung des Amtmanns von Pirna bezog sich wahrscheinlich auf das Gottleubaer Vogteibergwerk am Witeberg und bezeichnete die Bergwerksflur.
Die Existenz einer Siedlung auf dieser Flur ist zu diesem Zeitpunkt anzunehmen, aber urkundlich nicht zu belegen. Für den Namen gibt es zwei Erklärungen: Bei Hey (Die slavischen Siedlungen im Königreich Sachsen – 1893) heißt es: „hubil“ bedeutet so viel wie Bodenerhebung oder Hügel; das althochdeutsche „giozo“, mittelhochdeutsche „gieze“ beziehungsweise süddeutsche „Gieß, Gießen“ bedeutet so viel wie Wasserguss oder Wasserfall und käme somit nicht von alten Gießhütten her. Damit könnte unter Gießübel oder Gießhübel ein in die Luft hinausragender Gießstein beziehungsweise eine Wasserrinne gemeint sein. Eine andere Meinung ist, dass der Name die Bedeutung „Berg, wo Erz geschmolzen und gegossen wird“ hat. Dass der Name bereits vor dem Beginn des Bergbaus in Berggießhübel bestand, ist eine Vermutung. Die Flur des späteren Berggießhübel war Besitz der Bergvogtei Gottleuba, Berggießhübel dürfte vor 1379 noch nicht existiert haben.
1717 wurde heilkräftiges Wasser beim Vortrieb eines Stollens gefunden. Die Quelle (Johann-Georg-Brunnen) begründete den Berggießhübler Badebetrieb. Fünf Jahre später wurde eine zweite Quelle („Friedrich- oder Sauerquelle“ entdeckt. Es wurde ein neues Badehaus gebaut und die Stadt erhielt Schank-, Brau- und Jagdrechte. 1813 besetzten französische Truppen den Ort und richteten große Schäden an. Der Badebetrieb kam zum Erliegen. 1822 wurde der Badebetrieb durch Friedrich August Freiherr von Leyßer neu belebt. Mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie von Pirna über Langenhennersdorf nach Berggießhübel am 17. Juli 1880 wurde die Region weiter erschlossen. 1905 wurde die Eisenbahn weiter bis nach Gottleuba geführt.
Da Berggießhübel im sehr engen Gottleubatal liegt, war es schon immer von den Hochwassern des Flusses stark betroffen. Das Hochwasser von 1927 jedoch wurde zur Katastrophe für den Ort. In der Nacht vom 8. zum 9. Juli 1927 ergoss sich eine riesige Flutwelle über das Gottleuba- und das benachbarte Müglitztal. Dabei kamen im Gottleubatal etwa 130 Menschen ums Leben, darunter allein 88 in Berggießhübel. Der Wiederaufbau gab seit 1928 der Stadt sein Gepräge. 1934 wurde das „Kneipp-Kurbad-Berggießhübel“ gegründet und damit das Wasserheilverfahren nach Pfarrer Sebastian Kneipp eingeführt. 1942 wurde die letzte Schicht auf der Prinzessinhöhe, Schacht 381 der Oberschlesischen Hüttenwerke Gleiwitz gefahren und damit eine über 700-jährige Bergbautradition beendet. Nach dem Krieg wurden 1945 die Wiederaufnahme des Kurbetriebes und der Ausbau zum bedeutendsten Kneippkurort der DDR begonnen. 1972 wurde Berggießhübel „Staatlich anerkannter Kneippkurort“. 1993 eröffnete die neue MEDIAN-Klinik auf dem Gelände des Gutes „Friedrichsthal“. 1999 schlossen sich die beiden Kurorte Berggießhübel und Bad Gottleuba zur Stadt Bad Gottleuba-Berggießhübel zusammen. 2006 zog mit der Eröffnung des Besucherbergwerks mit Heilstollen und binationaler Bildungsstätte "Marie Louise Stolln" nach genau 80 Jahren der Bergbau wieder in dieses historische Bergwerk ein. An Pfingsten 2006 gründete sich die Berggießhübler Knappschaft.
Sohl (Bad Elster)
Die erste urkundliche Erwähnung der „Sol“ wird aus dem Jahre 1414 dokumentiert. Bei einer Einwohnerzählung im Jahr 1834 stellte man 556 Einwohner fest. In den Jahren 1863–65 wurde eine eingleisige Bahnverbindung durch den Ort gelegt, dies war Teil des Eisenbahnbaus zwischen Plauen und Eger. Am 30. Mai 1929 wurde die Freiwillige Feuerwehr Sohl gegründet. Während der DDR-Zeit entwickelte sich der anerkannte Erholungsort wegen seiner damals (D-Zug-Halt und Karlex aus Berlin bis Bad Elster) wie heute (Vogtlandbahn) guten Bahnanbindung mit eigenem Haltepunkt, verkehrsgünstigen Erreichbarkeit über die Bundesstraße 92 von Plauen bis ins Böhmische Grenzland (Plauen-Eger), seiner Nähe zu Bad Elster und Bad Brambach sowie der starken Bewaldung und landschaftlichen Schönheit zum Teil eines Erholungs- und Urlaubsgebietes mit überregionaler Bedeutung. Noch heute lebt Sohl vorwiegend vom Tourismus mit Angeboten von Privatquartieren, Ferienwohnungen und Ferienhäusern für Urlaubszwecke und offene Badekuren in Bad Elster.
Am 30. April 1538 erfolgt die erstmalige Erwähnung des „Sohler Säuerlings“, ein wohlschmeckendes natürliches Mineralwasser. Eine Verbreitung des Mineralwassers sollte bis zum 1. Mai 1909 dauern, als die „Sohler Mineralquellen GmbH“ ihren Betrieb aufnahm und mit dem Versand begann. Dieses Wasser ist der Hauptgrund dafür, dass der Name „Sohl“ auch überregional bekannt wurde.
Warmbad
Thermalbad Wiesenbad
Im Ortsteil Wiesenbad befindet sich seit Mitte des 16. Jahrhunderts ein Thermalbad. Das Heilwasser hat eine Temperatur von 26 °C, ist fluorid- und kohlensäurehaltig und dient heute der Behandlung von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates. Prof. Arnold hat nach 1945 diese Einrichtung maßgeblich aufgebaut und im wesentlichen Polio und Morbus Bechterew behandelt. In den 1970er Jahren waren gleichzeitig mehr als 100 Morbus-Bechterew-Kranke in Wiesenbad zur Kur. Seit 1994 wurden die Bettenhäuser modernisiert und erweitert und ein völlig neues Badehaus errichtet. Neben den klassischen orthopädischen Indikationen ist die Rehaklinik Miriquidi Thermalbad Wiesenbad das Zentrum für die Therapie von Folgezuständen nach Poliomyelitis (PPS-Syndrom) in Deutschland. Die Kurgesellschaft befindet sich seit den 1990er Jahren in 100%iger Trägerschaft der Kommune.
Kurstadt Bad Schlema
Der 5.600 Einwohner zählende Kurort Bad Schlema mit dem Ortsteil Wildbach liegt inmitten der reizvollen Landschaft des Erzgebirges. Egal ob Urlaub, Kur oder Wellnessaufenthalt – im Radonheilbad Schlema ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ruhe und Entspannung bietet das Gesundheitsbad „ACTINON“ im hochmodernen Kurmittelhaus mit seiner 650 m² große Wasserfläche, dem Innen- und Außenbereich mit radon- und solehaltigen Therapiebecken und vielen Luft- und Wasserattraktionen bei Temperaturen von bis zu 36°C. Die Gäste können sich inmitten der attraktiven Bad-, Sauna- und Wellnesslandschaft verwöhnen lassen oder Radon als Heilmittel im Rahmen einer ambulanten Badekur oder eines privaten Gesundheitsurlaubes nutzen. In der Kräuterstube mit Kräutergarten des Kneipp-Vereins erfahren die Besucher Wissenswertes über Heilpflanzen des Erzgebirges. Das Museum „Uranbergbau“ im Kulturhaus „Aktivist“ informiert über die bewegte Geschichte des Ortes. Gäste, die sich selbst auf die Spuren des Bergbaus im Schlematal begeben möchten, sind im Besucherbergwerk „Markus-Semmler“ genau richtig.
Auch kulturell lässt Bad Schlema keine Wünsche offen. Stimmungsvolle Kurkonzerte und ein Musikbrunnen, der von Mai bis Oktober mehrmals täglich ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Wasserfontänen und bekannten Werken berühmter Komponisten präsentiert, begeistern ebenso wie das jährlich am dritten Septemberwochenende stattfindende Europäische Blasmusikfestival – Internationales Musikfest mit Orchestern aus über zehn Nationen. Ein weiterer Höhepunkt unter den zahlreichen Veranstaltungen ist das Quell- und Weinfest im Oktober, bei dem das Bad Schlemaer Brunnenmädchen gewählt wird. Natürlich kommen auch Wanderfreunde bei uns auf ihre Kosten. Zahlreiche Terrainkur-, Wander- und Radwege in und um Bad Schlema versprechen aktive Erholung in der wunderschönen Landschaft des Erzgebirges. Der großflächige Kurpark Bad Schlemas mit Sonnensegel, Wildgehege, Minigolfanlage u.v.m. lädt ebenfalls zu einer ausführlichen Erkundung ein.
Bad Schlema ist zu erreichen über die A 72, Abfahrt Hartenstein, und die B 169.
Kurort Oybin
Am südöstlichsten Zipfel Sachsens, im Naturpark Zittauer Gebirge, liegt als Perle die Gemeinde Oybin mit den Ortsteilen Kurort Oybin und Luftkurort Lückendorf.
Wahrzeichen des Kurorts Oybin auf dem Felsmassiv gleichen Namens, sind die romantischen Ruinen von Burg und Kloster als kulturhistorischer Mittelpunkt des Zittauer Gebirges und Station der Via Sacra. Gotik und Romantik, Architektur und Natur verbinden sich hier auf ganz besondere Weise: Kaiser Karl IV. im 14. Jh. und die Maler der Romantik, wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, und viele andere schrieben mit ihrem Wirken hier europäische Geschichte und Kunstgeschichte. Auf „den“ Oybin gelangt man zu Fuß, vorbei an der Historischen Bergkirche, die ein Kleinod des deutschen Bauern- Barock ist und zu stiller Andacht oder auch zu „Abendmusiken bei Kerzenschein“ einlädt. Bequemer geht es mit dem „Gebirgs- Express“ hinauf bis zur Vorburg. Von hier aus kann man dann den Oybin auf ganz persönlich Weise entdecken oder besser - man bucht zuvor eine Führung. Besonders im Sommerhalbjahr nutzen vielfältige Veranstaltungen das einmalige Ambiente. „Ausflüge in die Zeit der Romantik“, „Historische Mönchszüge“, Burg- und Klosterfeste Konzerte, Theateraufführungen, Ritterspiele, finden begeisterte Zuschauer
Kurort Johnsdorf
Kurort Lückendorf
Sächsische Kurgebiete
Bei den Kurorten im Bundesland Sachsen handelt es sich zum überwiegenden Teil um spezielle Heilbäder wie zum Beispiel Mineral- oder Moorheilbäder sowie um Kneippkurorte. Neben einer Liste der Kurorte in Sachsen finden Sie auf dieser Seite auch Informationen zu den einzelnen Kurorten und Heilbädern sowie Verweise zu den offiziellen Websites der Verbände.
Liste der Kurorte und Heilbäder in Sachsen Die Liste der Kurorte und Heilbäder in Sachsen untergliedert sich in anerkannte Heilbäder, Kneippkurorte, Luftkurorte und Orte mit Heilquellenkurbetrieb.
Heilbäder mit Art des Heilbadbetriebes
- Bad Brambach - Mineralheilbad
- Bad Elster - Mineralheilbad
- Bad Düben - Moorheilbad
- Bad Lausick - Mineralheilbad
- Bad Muskau - Ort mit Moorkurbetrieb
- Bad Schlema - Heilbad Sohl
Kneippkurorte mit weiteren Prädikaten (soweit vorhanden)
- Altenberg - Kneippkurort
- Bad Schandau - Kneippkurort
- Bad Gottleuba-Berggießhübel - Kneippkurort
Luftkurorte
- Gohrisch
- Jonsdorf
- Rathen
Orte mit Heilquellenkurbetrieb
- Thermalbad Wiesenbad
- Wolkenstein OT Warmbad










