Tourismus in Sachsen

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Wanderungen

GPS-Wandern

Wandertouren SachsenFür seine Fernwanderwege bietet das Wanderland Sachsen Empfehlungen fürs GPS wandern an: Wer ein GPS-Gerät im Wanderrucksack dabei hat, kann bei uns in den Kategorien Ski-Wandern, Rad-Wandern, Wander-Touren und Mountainbike-Touren nicht nur Strecken- und Höhendaten herunterladen, sondern erhält auch zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Hütten, Rastmöglichkeiten oder Hotels.

In Sachen GPS wandern liegt Sachsen somit voll im Trend. Sachsen bietet sowohl für gemütliches Wandern als auch für anspruchsvolle, mehrtägige Trekkingtouren eine Vielzahl gut ausgebauter und beschilderter Wanderwege und Fernwanderwege. Dichte Wälder und weite Wiesen wechseln ebenso wie flache Etappen und steile Anstiege. Aussichtspunkte und trutzige Burgen auf Berggipfeln bieten immer wieder Gelegenheiten zu weiten Rundblicken. Vom Vogtland bis zur Oberlausitz – die Vielfalt der sächsischen Wanderwelt Die unterschiedlichen Landschaften in Sachsen bieten ihre ganz eigenen Wander-Reize. Kulturgeschichtlich faszinierend ist das waldreiche Flusstal der Mulde im Sächsischen Burgen- und Heideland: Zahlreiche romantische Schlösser, elegante Parkanlagen und wehrhafte Burgen säumen die Flussufer und erinnern an die Bedeutung Sachsens im Mittelalter und in folgenden Jahrhunderten.

Die sächsische Weinstraße

Hier entdeckt der Genießer am besten auf dem Sächsischen Weinwanderweg. Mit einem guten Tropfen edlen Weins lässt sich hier ein Wandertag stimmungsvoll beenden. Vogtland, Erzgebirge und Oberlausitz faszinieren mit ihren vielgestaltigen Landschaften voller Wälder, Wiesen und imposanter Felsformationen. Von den zahlreichen Gipfeln in diesen Regionen genießt man grandiose Rundblicke.

mehr » Sächsische Weinstraße wandern

Vogtland-Panoramaweg

Der Vogtland-Panoramaweg wurde als erster Fernwanderweg Ostdeutschlands mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Der Höhepunkt des Wanderwegs ist zugleich sein Anfang und sein Ende: Die Göltzschtalbrücke, ihres Zeichens die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.

mehr » Vogtland-Panoramaweg wandern

Sächsischer Weinwanderweg

Auf dieser Strecke lernen Sie den sächsischen Wein kennen: Der Weinwanderweg führt durch das romantische Elbtal mit seinen zahlreichen Weinhängen, aber auch durch reizvolle, alte Städte wie Dresden und Meißen.

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Oberlausitzer Bergweg

Der Oberlausitzer Bergweg verläuft im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen. Die Route führt abwechslungsreich auf meist naturbelassenen Wegen über mehrere Gipfel der Oberlausitz.

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Kammtour Erzgebirge-Vogtland

Die Kammtour Erzgebirge-Vogtland verläuft durch Deutschlands waldreichsten Naturpark, den Naturpark Erzgebirge-Vogtland. Unter anderem wird der Fichtelberg erklommen, mit 1215m höchster Gipfel auf dem Kamm des Erzgebirges.

mehr » Kammtour Erzgebirge Vogtland wandern

Wandern zu Fuß

Sächsische SchweizSachsen eignet sich wie kaum ein anderes Bundesland für einen unbeschwerten und abwechslungsreichen Urlaub oder Ausflug.·Ob Wandern, Radeln, Klettern, Reiten, Motorrad fahren oder Paddeln und Rudern, in Sachsen können Sie auf vielfältige Weise "auf Schusters Rappen gehen". In der Sächsischen Schweiz zum Beispiel warten abenteuerliche Felsen darauf, von Ihnen erklommen zu werden. Auch die unverwechselbare Bergwelt des Erzgebirges oder des Zittauer Gebirges erkunden Sie am besten zu Fuß. Oder lassen Sie sich bei einer Wanderung auf dem Vogtland Panorama Weg von der Schönheit, Naturbelassenheit und der ausgezeichneten Wegemarkierung des Qualitätsweges Wanderbares Deutschland begeistern. Mountainbiking in freier Natur macht müde Beine munter und bringt Ihren Puls in Hochform.·In Sachsen kein Problem! Im Galopp auf einem Pferderücken lässt sich aber auch so manch liebliches Tal, zum Beispiel das Muldental, erobern. Eine Spritztour durch das kurvenreiche Erzgebirge hingegen bringt Motorradfans zum Staunen. Oder Sie treten auf dem Elberadweg entlang seiner romantischen Flussufer, malerischen Ortschaften, Weinberge und bizarren Felsen kräftig in die Pedale. Unabhängig von festen Essenszeiten und durchgeplantem Urlaubsprogramm sind Sie dabei Ihr eigener Herr. Und jederzeit für aktive sportliche Betätigung bereit.·Genießen Sie Sachsen einfach·von einer seiner schönsten Seiten - inmitten sehenswerter, kontrastreicher Natur. Wir möchten Ihnen dabei helfen, und eine Vielzahl interessanter Touren - ob zu Fuss, per Rad oder per Boot - vorstellen und näher bringen.

Wandern in Sachsen

Sächsische SchweizSachsen eignet sich wie kaum ein anderes Bundesland für einen unbeschwerten und abwechslungsreichen Urlaub oder Ausflug.·Ob Wandern, Radeln, Klettern, Reiten, Motorrad fahren oder Paddeln und Rudern, in Sachsen können Sie auf vielfältige Weise "auf Schusters Rappen gehen". In der Sächsischen Schweiz zum Beispiel warten abenteuerliche Felsen darauf, von Ihnen erklommen zu werden. Auch die unverwechselbare Bergwelt des Erzgebirges oder des Zittauer Gebirges erkunden Sie am besten zu Fuß. Oder lassen Sie sich bei einer Wanderung auf dem Vogtland Panorama Weg von der Schönheit, Naturbelassenheit und der ausgezeichneten Wegemarkierung des Qualitätsweges Wanderbares Deutschland begeistern. Mountainbiking in freier Natur macht müde Beine munter und bringt Ihren Puls in Hochform.·In Sachsen kein Problem! Im Galopp auf einem Pferderücken lässt sich aber auch so manch liebliches Tal, zum Beispiel das Muldental, erobern. Eine Spritztour durch das kurvenreiche Erzgebirge hingegen bringt Motorradfans zum Staunen. Oder Sie treten auf dem Elberadweg entlang seiner romantischen Flussufer, malerischen Ortschaften, Weinberge und bizarren Felsen kräftig in die Pedale. Unabhängig von festen Essenszeiten und durchgeplantem Urlaubsprogramm sind Sie dabei Ihr eigener Herr. Und jederzeit für aktive sportliche Betätigung bereit.·Genießen Sie Sachsen einfach·von einer seiner schönsten Seiten - inmitten sehenswerter, kontrastreicher Natur. Wir möchten Ihnen dabei helfen, und eine Vielzahl interessanter Touren - ob zu Fuss, per Rad oder per Boot - vorstellen und näher bringen.

Krummhennersdorf (Halsbrücke)

Ein sehr beliebter Wanderweg durch das Landschaftsschutzgebiet Bobritzsch ist die Grabentour. Der Weg führt entlang der Bobritzsch von der Wünschmannmühle in Krummenhennersdorf bis hin zu den Schlössern in Reinsberg und Bieberstein. Es sind einige historische Zeugnisse des Silberbergbaus zu entdecken. Im einstigen Rittergut von Krummenhennersdorf gibt es einen herrlichen Park, durch den auch ein Wanderweg führt.

Oppacher Brunnenpfad

Die Wanderung auf dem „Oppacher Brunnenpfad“ beginnen Sie am Schützenhaus (Haus des Gastes) in Oppach. Dort gibt es gute Parkmöglichkeiten. Auf der Wanderung begleitet Sie der Pegasus - das sagenumwobene Pferd und Firmenlogo der Oppacher Mineralquellen GmbH & Co. KG. Auf acht Schautafeln entlang des Oppacher Brunnenpfades erfahren Sie Wissenswertes u. a. über die Landschaft und Natur des Oberlausitzer Berglandes sowie über die Herkunft und Förderung des Oppacher Mineralwassers. Gleich zu Beginn Ihres Weges steht eine Übersichtstafel des Oppacher Brunnenpfades. An der ersten Tafel können Sie sich einen Zettel mit einem Quiz über die Themen des Brunnenpfades mit auf den Weg nehmen. Das ausgefüllte Quiz stecken Sie dann am Ende der Wanderung in einen vorgesehenen Kasten der ersten Tafel. Außerdem gibt es für Ihre kleinen Wanderer ein interessantes Spiel mit der Überschrift „Oppacher Wasser ist Leben“. Danach müssen Sie sich immer an den Aufstellern mit dem Schild des „Pegasus“ orientieren. Nach einem kurzen kräftigen Anstieg haben Sie schon einen wunderschönen Blick über Oppach und das Oberlausitzer Bergland. Kurz darauf erreichen Sie die zweite Tafel. Diese Tafel informiert Sie über unser Oberlausitzer Bergland. Eine Panoramakarte erleichtert Ihnen das Auffinden der umliegenden Berge. Wenn nötig können Sie sich hier schon auf einer schönen Bank ausruhen um die Schönheit unserer Heimat zu genießen. Danach geht es weiter bergab und Sie gehen halbrechts über eine Wiese bis zu einer kleinen Brücke, die das „Flössel“ überbrückt. Kurz danach informiert Sie die dritte Tafel an einem kleinen Teich über das Thema: Der Teich als Lebensraum. Hier können Sie die Stille und Besinnlichkeit genießen. Etwa zweihundert Meter weiter erreichen Sie die erste Brunnenanlage der Oppacher Mineralquellen. Natürlich ist auch hier eine Tafel angebracht. Diese gibt Auskunft über die Brunnenanlagen und Hydrologie in unserer Region. Haben Sie sich ausgiebig informiert, gehen Sie den Brunnenpfad weiter. Nach etwa hundert Metern biegen Sie links in Richtung Brettmühle ab. Auf diesem Abschnitt können Sie sich über den Wald als Lebensraum auf der fünfte Tafel schlau machen. Gehen Sie dann weiter, überqueren Sie die Trasse der ehemaligen Kleinbahn, die früher zwischen Taubenheim und Dürrhennersdorf verkehrte und hier bergauf durch den Wald schnaufte. Kurz danach sehen Sie rechts einen weiteren neuen Brunnen der Oppacher Mineralquellen. Vor der Brettmühle biegen Sie links ab und erreichen danach die sechste Informationstafel. Jetzt werden Sie in die Geologie der Oberlausitz eingeführt. Nun wandern Sie weiter um dann links bergan zu gehen. Nachdem Sie ein Stück durch den Wald gegangen sind, erreichen Sie die Wilhelmshöhe, einen wunderschönen Aussichtpunkt auf Oppach und seine Umgebung. An dieser schönen Stelle finden Sie die siebente Tafel. Hier erfahren Sie mehr über Oppach und OPPACHER und die Historie der Gemeinde und der Firma. Auch an dieser Stelle lässt es sich wieder sehr gut rasten. Nun geht es durch einen Hohlweg wieder bergab. Von den fünf 1840 tätigen Mühlen, sehen wir vor uns das bis 1996 arbeitende Sägewerk, die Buschmühle. Hier wurde 1850 der Komponist Herrmann Zumpe geboren. Er war ein Freund Richard Wagners und setzte sich für die Anerkennung seiner Tonschöpfungen ein. Auf der Jägerhausstraße biegen Sie links ab und erreichen kurz danach den achten Informationspunkt. Der Bach als Lebensraum ist das Thema dieser Tafel. Nun treten Sie den Rückweg zu Ihrem Ausgangsziel an. Dabei geht es wieder bergauf. Aber Sie können sich noch einmal an der zweiten Tafel ausruhen und einen Blick auf unser schönes Oppach werfen. Vergessen sie nicht Ihren Zettel mit den richtigen Lösungen des Quiz einzuwerfen. Das in Trägerschaft der Gemeinde Oppach umgesetzte Projekt "Oppacher Brunnenpfad - Auf den Spuren des Pegasus" entstammt in seinen Grundzügen einer vom Fremdenverkehrsverein Oppach in Auftrag gegebenen Tourismuskonzeption. Der Oppacher Brunnenpfad ist 4,4 km lang und wurde im September 2006 eröffnet.

Verzeichnis Sächsische Wanderwege

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H

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A

Altenberg

Annaberg-Buchholz

Antonsthal

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B

Beierfeld
Berggießhübel

Brand-Erbisdorf

Breitenbrunn

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C

Callenberg

Chemnitz

Cunersdorf

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D

 

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E

 

 

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F

Freital

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G

Großhartmannsdorf
Großolbersdorf

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H

 

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I

 

 

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J

Johanngeorgenstadt

Jöhstadt

 

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K

 

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L

Lugau

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Pöhla

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R

Rochlitz

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Schwarzenberg
Seiffen

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W

 

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Z

Zwickau
Zwönitz

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Fürst-Pückler-Weg

Der Fürst-Pückler-Weg führt vorwiegend durch die Niederlausitz. 2006 wurde er vom ADFC als Qualitätsroute mit vier Sternen zertifiziert. Das Gütesiegel steht unter anderem für gute Befahrbarkeit, Wegweisung und touristische Angebote entlang der Route. Benannt wurde der Weg nach Herrmann Fürst von Pückler - Muskau, einem der bedeutendsten Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Er schuf in Bad Muskau und Branitz (Cottbus) zwei Park- und Schlossanlagen, die zu den schönsten in Deutsch- land gezählt werden. Die Anlage in Bad Muskau ist von der UNESCO als Welt- kulturerbe eingestuft. Auf dem Gebiet der Oberlausitz führt der Radweg, von Brandenburg/Niederlausitz kommend, über Bad Muskau, Krauschwitz und Kromlau nach Schleife. Hinter Schleife geht es wieder nach Brandenburg/Niederlausitz (Richtung Spremberg). Von Welzow kommend, zwischen dem Sedlitzer und Partwitzer See, wird nochmals die Oberlausitz erreicht. Entlang des Geierswalder See’s und nach dem Ort Geierswalde verlässt der Fürst-Pückler-Weg wieder die Oberlausitz (Richtung Großkoschen).

Rundweg NP Sächsische Schweiz

RegionSächsische Schweiz
TourverlaufBad Schandau - Kirnitzschgrund - Forsthaus - Lichtenhainer Mühle - Neumannmühle - Zschand - Bad Schandau
Höhenmeterbergauf 711 m bergab 712 m
Länge32 km
Schwierigkeitsgradmittel

Die 32 km lange Wanderung Zu den Bärenfängen über das hintere Raubschloss beginnt und endet in Bad Schandau. Als Rundweg führt sie durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Abbildung: Verlauf Wanderung Zu den Bärenfängen über das hintere Raubschloß Kartenmaterial Ideale Kartengrundlage für die Wanderung Zu den Bärenfängen über das hintere Raubschloß sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad. Den "Tour Explorer" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland. Sie fahren vom Bahnhof Bad Schandau oder vom Busplatz oberer Elbkai in der Stadt mit der Hinterhermsdorfer Buslinie 241 ins Kirnitzschtal bis zur Haltestelle Neumannmühle. Hier gehen Sie über die Brücke und es beginnt ein kleiner Anstieg von ca. 30 m. Sie folgen der grünen Strich-Markierung Richtung Queenwiese – Heringsloch. An der Neumannmühle zweigt das Seitental des Großen Zschand ab. Hier befindet sich eine Holzschliffanlage. Nach ca. 20 Minuten kommen Sie an eine Waldwegkreuzung mit Schutzhütte. Hier folgen Sie der grünen Strich-Markierung rechts Richtung Heringsloch. Nach ca. 200 m laufen Sie am nächsten Wegweiser geradeaus. Ab hier wandern Sie der roten Punkt-Markierung Richtung Queenwiesen – Kleiner Winterberg hinterher. Bei dieser Wanderung kommen Sie durch die beiden Trockentäler des Kleinen und Großen Zschand. Hier sind die Wege weiter und der Zugang zu den Kletterfelsen manchmal beschwerlicher als anderswo. Deshalb treffen Sie weniger Menschen als im Bielatal oder bei den vorderen Schrammsteinen. Aber die Landschaft ist einmalig. Mächtige Felsriffe erheben sich über Täler bzw. Schlüchte. Das Gebiet steht unter Naturschutz, wobei manche Stellen nicht zugänglich sind. Der Wald soll seinen ursprünglichen urwaldähnlichen Charakter behalten bzw. wieder erlangen. An der Kreuzung nach dem Aufstieg von der Schutzhütte geht es am Wegweiser links Richtung Großer und Kleiner Winterberg der roten Punkt-Markierung nach. Direkt unterm Kleinen Winterberg steht an einer Felswand eine Steintafel mit dem kursächsischen Wappen. Der kurze Abstecher vermittelt Ihnen vielfältige Eindrücke. Die Steintafel mit der Jahreszahl 1558 erinnert an ein dramatisches Jagdabenteuer, das Kurfürst August in diesem Gebiet glücklich überstand. Die Felswände über Ihnen sind durch die Verwitterung eindrucksvoll modelliert. Unter diesen Überhängen haben Bergsteiger manche Freinacht verbracht, um die Hirschbrunft zu erleben. Wenig unterhalb der Stelle liegen die Queenwiesen, die ein bevorzugter Kampfplatz für Hirsche sind. Geologisch besonders interessant ist der schmale ca. 300 m lange Basaltgang, der sich über den Rücken des Kleinen Winterbergs zieht und dessen Geröllstreifen bis hinunter zum Fremdenweg reichen. Auf diesem sehr fruchtbaren Boden wachsen 200-jährige Rotbuchen und Bergahorn. Sie folgen einem mittleren Anstieg. Unterwegs befindet sich an einer Bank die Eichenbornquelle, eine selten zu sehende Quelle im Sandstein. Die Quelle wurde vor einigen Jahren durch Bergsteiger eingefasst. Nach ca. 250 m Aufstieg halten Sie sich am kommenden Wegweiser geradeaus. Es folgt ein steiniger Waldpfad. Sie kommen an den schon beschriebenen Felsüberhängen vorbei. Es geht etwas eng zwischen großen abgestürzten Felsblöcken entlang. Am nächsten Wegweiser folgen Sie weiter dem roten Strich. Nach ca. 20 min wird der Wald lichter und vor Ihnen wird eine schöne Felsaussicht frei. An der darauf folgenden Weggabelung biegen Sie scharf rechts ab und gehen einen schmalen grobsteinigen durchwachsenen Pfad leicht bergauf weiter. Nach ca. 50 m halten Sie sich rechts. Links befindet sich der Wartburgfels. Nun geht es ca. 70 m bergab und am folgenden Wegweiser laufen Sie geradeaus bergauf Richtung Winterstein – hinteres Raubschloß. Links geht es zur Buchschlucht und zur Felsenmühle, einen stufenförmigen Aufstieg. Der Winterstein auf dem den Bärenfängen vorgelagerten Felsen gehörte 1379 zur böhmischen Pflege Pirna. Nach Verpfändung und Besitzerwechsel bedrohten der Recke vom Winterstein und andere Wegelagerer von hier die Warenzüge zwischen Schandau und der Oberlausitz. Nach dem Kauf durch den Sechsstädtebund wurde die Burg 1442 geschleift. Reste der Anlage sind in drei Fels-Etagen erhalten. Auf dem unteren Felsabsatz im Südosten und Osten sind u. a. ein Postenunterstand und eine Höhle, eine geräumige erweiterte Klufthöhle mit Steinbänken in der Mitte und auf dem Plateau Treppen, Mauerreste, Balkenlager, ein ausgehauenes Gemach mit Rauchfang und eine Zisterne. Zum Winterstein gehörte auch die Warte auf der 200 m westlich gelegenen Felsmauer Wartburg. Der Winterstein ist ein selbständiger Felsblock mit 40 m hohen Wänden. Er ist die älteste Burgstätte der hinteren Sächsischen Schweiz und seine erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1379. Im 15. Jh. diente er als Raubritternest. Nach wenigen Metern geht es dann über Eisentreppen weiter. Es folgt ein schwierigerer Aufstieg bei dem Trittsicherheit erforderlich ist. In der Mitte kommen Sie in eine etwas dunkle Felshöhle. Hier geht es eine Eisenleiter eng im Felsen hinauf. Danach gehen Sie über große Steinabsätze mit Eisenklammern an denen Sie sich teilweise hochziehen müssen. Oben auf dem Felsplateau von beachtlicher Größe bietet sich Ihnen ein einzigartiges Felspanorama. Beim Aufstieg können Sie Balkenfalze sehen. Die Aussichtsplattform ist eine der schönsten in der Sächsischen Schweiz. Ihr Abstieg führt über den gleichen Weg bis zum Wegweiser. Hier wandern Sie links einen stufenförmigen Waldpfad bergab. Sie kommen auf einen befestigten Weg und gehen rechts Richtung Zeughaus. Unten an einem Wegweiser laufen Sie links der gelben Strich-Markierung nach Richtung Neumannmühle. Von hier fahren Sie mit der Buslinie 241 zurück nach Bad Schandau.

Nördliches Freiberger Land

Region Sächsische Schweiz
Tourverlauf Halsbrücke - Rothenfurth - Großschirma - Kleinvoigtsberg - Obergrunau - Bieberstein - Burkersdorf - Halsbrücke
Höhenmeter bergauf 427 m bergab 428 m
Länge 28 km
Schwierigkeitsgrad leicht-mittel

Die 28 km lange Wanderung durch das nördliche Freiberger Land beginnt in Halsbrücke und führt über Großschirma und Bieberstein wieder zurück zum Ausgangsort. Abbildung: Verlauf Wanderung durch das nördliche Freiberger Land Kartenmaterial Ideale Kartengrundlage für die Wanderung durch das nördliche Freiberger Land sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad. Den "Tour Explorer" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland. Wir beginnen die Wanderung in Halsbrücke an der ehemaligen Grube “Beihilfe”. Die Betriebseinstellung dieser großen Grube erfolgte 1746. Erst 1861 begann man die “Grube Beihilfe-Erbstollen” wieder in Betrieb zu nehmen. Von 1874 bis zur Stilllegung im Jahre 1900 lieferte diese Grube 7171 kg Silber. 1935 erfolgte die Wiederinbetriebnahme der alten Grube. Erst nach dem II. Weltkrieg kam es zur erneuten Nutzung der hier lagernden Rohstoffe. Jetzt waren es Blei und andere Schwermetalle sowie Spurenelemente welche gewonnen wurden. 1968 wurde die Grube erneut geschlossen, der Abbau lohnte sich nicht mehr. Die Wanderung geht weiter, die Erzstraße entlang vorbei an Saxonia Edelmetalle bis zur Alten Meißner Landstraße. Wir gehen nach rechts dem Altväterberg hinunter bis zur Altväterbrücke. Diese Straßenbrücke stammt aus dem 16. Jahrhundert und führt über die Freiberger Mulde. Die Altväterbrücke wurde 1680 bis 1795 als Kunstgrabenaquädukt genutzt Dazu waren 12 Gewölbebögen auf maximal 24 m Höhe gemauert worden. Über das 1893 abgetragene, 188 m lange Aquädukt floss Münzbachwasser als Aufschlagwasser für die Grube “St. Anna samt Altväter”. Unser Wanderweg führt nach links Richtung Rothenfurth. An der Freiberger Mulde entlang erreichen wir den Ort. Am Ortseingang sehen wir rechts am Felsen Markierungen über den Hochwasserstand des Flusses aus verschiedenen Jahrhunderten. Der absolute Höchststand war 2002. Rothenfurth wurde um 1160 von den Herren von Bieberstein als einzige Bauernsiedlung im Tal der Freiberger Mulde angelegt. Später galt er als ausgesprochener Berg- und Hüttenarbeiterort. Die Kirche mit ihrer spätmittelalterlichen Bausubstanz, mit ihren Dachreiter wurde 1849 umgebaut. Sie besitzt eine schlichte Ausstattung. Der Annastollen war bis zur Fertigstellung des Rothschönberger Stollens der tiefste Entwässerungstollen im Freiberger Revier. Der Weg geht weiter über die Muldenbrücke nach Großschirma. Der Ort wurde urkundlich erstmals 1224 im Zusammenhang mit Besitzstreitigkeiten zwischen dem Kloster Altzella und den Herren von Nossen erwähnt. Vom 16. Jahrhundert bis 1900 und zwischen 1945 bis 1968 wurde intensiver Erzbergbau betrieben. Besonders von der Grube “Churprinz Friedrich August” sind noch zahlreiche bedeutende bergmännische Denkmale erhalten. So z.B. eines der größten und schönsten Huthäuser, Pulverturm, Bergwerkskanal, Kunstgräben und Stollnmundlöcher im Revier. Die Kirche mit ihrem Turm stammt wahrscheinlich von einem spätromanischen Vorgängerbau. Chor und Netzgewölbe stammen aus dem 15. Jahrhundert. Sie besitzt eine spätgotische Ausstattung. In Großschirma ca. 200m nach der Muldenbrücke überqueren wir einen Kunstgraben der zur ehemaligen Grube “Churprinz Friedrich August” führt. Ein Markierungszeichen (roter Strich) ist an einem Gebäude des ehemaligen Rittergutes und an einem Baum angebracht. Nach ca. 300m teilt sich der Wanderweg. Nach links führt der Radwanderweg Freiberger Mulde. Wir bleiben geradeaus auf der uns bekannten Markierung. Nach 100m kann man den Pulverturm des “Churprinzschachtes” besichtigen. Der Weg führt ca. 100m nach rechts. Zurück auf unserem Weg sehen wir nach 200m das erste Wegzeichen nach der Gabelung. Nach weiteren 200m erreichen wir an einer großen Eiche mit einer Sitzgruppe. Um eine Pause und den schönen Ausblick in die Natur zu genießen, sollte man noch ca. 300 Meter weiter wandern. Eine weitere Möglichkeit, eine Pause einzulegen, befindet sich nach Sitzgruppe ca. 500m direkt an der Mulde. Eine Tafel mit der Landkarte des Klosterbezirks Altzella ist vorhanden. Ein schöner Wander- und Radweg führt weiter, an der Mulde entlang bis zum Kahnhebehaus des “Erbschachtes. Ein Kunstgraben, der auch für den Erzkahntransport geeignet war, führte von der Erzwäsche bis nach Großschirma. Nach ca. 200m erreichen wir die Straße von Großvoigtsberg nach Hohentanne. Wir überqueren die Mulde. An der Brücke sind Wanderzeichen angebracht. Nach ca. 500m verlassen wir die Hauptstraße nach links. Unser Weg führt den “Muldenweg” weiter in Richtung Kleinvoigtsberg. Vorbei an Fachwerkhäuser erreichen wir nach ca. 400m eine Wegegabelung. An einer Fichte ist schwach ein Wanderzeichen zu erkennen. Der Weg führt uns nun nach links einen Wiesenweg entlang. Nach ca. 400m befindet sich eine Sitzgruppe am Weg. Ein Wanderzeichen ist vorhanden. Wir bleiben an der Mulde und erreichen Kleinvoigtsberg. Dieser kleine Ort ist ein um 1160 gegründetes Bauerndorf. Es entwickelte sich im 18. Und 19. Jahrhundert zu einer noch heute erkennbaren Bergarbeitersiedlung. Benachbart zur hohen Halde der Grube “Alte Hoffnung Gottes” liegt die denkmalgeschützte Anlage des Einigkeiter Treibschachtes. 1564 waren die Silbererzgruben “Molchen” und “Kaphan” in Gang. Sie standen von 1741 bis 1928 ununterbrochen in Betrieb. Anfang des 18. Jh. kam der “Alte Hoffnung Gottes “ Erbstollen in Aufnahme. Die Abbaue reichen bis ca. 560m unter Tage. Wir überqueren die Mulde erneut und erreichen, etwas rechts gelegen, ein weiteres bergbauliches Denkmal, den ehemaligen Schacht “Alte Hoffnung Gottes“. An der bergbaulichen Anlage befindet sich eine Sitzgruppe Der Radwanderweg Freiberger Mulde und unser Wanderweg führen gemeinsam weiter. Ein entsprechendes Radwegzeichen ist vorhanden. Wir kommen nach ca. 300m auf die Straße von Kleinvoigtsberg nach Obergruna. Die Straße an der Mulde entlang ist landschaftlich sehr schön gelegen. Links und rechts der Straße und der Mulde ragen zum Teil steile Felsen empor. Die Mulde hat ein tiefes Tal in den Berg geschnitten. Am Ende des Tals kommen wir auf die Straße von Reinsberg nach Siebenlehn. In der Nähe (ca. 100m rechts Reinsberg) sehen wir das “Zollhaus Bieberstein” eine ehemalige Gaststätte. Wir gehen aber nach links Richtung Siebenlehn, nach ca. 100m biegen wir nach rechts ein. Hier geht die Wanderroute weiter entlang der Freiberger Mulde, auf der Route des Radwanderweges Freiberger Mulde kommen wir an alteingesessenen Kleinunternehmen vorbei. Der Weg ist gut begehbar und auch befahrbar. Durch Laubwälder und Nadelwälder erreichen wir den Fuß der Siebenlehner Autobahnbrücke. Wir überqueren auf der neuerrichteten Holzbrücke die Freiberger Mulde. Auf der anderen Seite der Mulde erreichen wir einen weiteren Wanderweg (Markierung blauer Strich), die so genannte Grabentour von Nossen in Richtung Reinsberg. Der Weg führt durch landschaftlich schöne Gegend. Nach ca. 2,5km befindet sich eine Schutzhütte am Wegrand. Ca. 200m nach der Schutzhütte muss man auf den Weg nach rechts abbiegen. Nach ca. 2,0km kommen wir wieder zum “Zollhaus Bieberstein” zurück. Wir überqueren die Straße und gehen in Richtung Bieberstein. Wir bleiben auf der Alten Meißner Landstraße. Am Ortsausgang führt der weitere Weg nach Burkersdorf. Um Ansiedlungsmöglichkeiten für Bergleute und Lohnarbeiter zu schaffen, stellte 1675 der Grundherr von Bieberstein, Gotthelf Friedrich von Schönberg, 15 ha der Rittergutsflur zur Anlage einer Häuslersiedlung zur Verfügung. 1934 erfolgte die Umbenennung in Burkersdorf. Auf der Hochebene zwischen Burkersdorf und Halsbrücke gehen wir weiter vorbei an den Heidehäusern und kommen zu den Teichhäusern. Hier biegen wir nach links auf die Alte Meißner Landstraße ein. Wir bleiben auf dieser Straße und kommen wieder ins Muldental. Die Mulde überqueren wir wieder über die Altväterbrücke. Den Altväterberg hinauf erreichen wir die Erzstraße. Vorbei an der Saxonia Edelmetalle erreichen wir wieder den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Durch die Tafelberge

Region Sächsische Schweiz
Tourverlauf Kurort Gohrisch - Gohrischstein - Papststein - Lichterhöhle am Kleinhennersdorfer Stein - Hans-Förster-Weg unterhalb des Papststeins - Muselweg - Kurort Gohrisch
Höhenmeter bergauf 274 m bergab 274 m
Länge 9 km
Schwierigkeitsgrad mittel

Die Wanderung durch die Tafelberge führt durch enge Felsspalten hinauf auf den Gohrisch und den Papststein, von deren zerklüfteten Plateaus sich phantastische Rundblicke über die Sächsische Schweiz ergeben. Abbildung: Verlauf Wanderung durch die Tafelberge Kartenmaterial Ideale Kartengrundlage für die Wanderung durch die Tafelberge sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad. Den "Tour Explorer" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland. Highlights Schöne Aussichten entlang der Wanderung Einkehrmöglichkeiten Geologische Vielfalt der Gegend Grosse Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein Streckencharakteristik Wege: Waldwege und felsige Abschnitte Steigungen: Insgesamt 148 Höhenmeter Markierung: Die Wanderung durch die Tafelberge ist anfangs durch einen gelben Punkt markiert, später wird diese Markierung verlassen und anderen Wegweisern gefolgt.

Bergbauliche Wanderung

Region Sächsische Schweiz
Tourverlauf Halsbrücke - Sandberg - Lichtloch des Rothschönberger Stollens - Krummenhennersdorf - Wunschmannmühle - Reinsberg - Bieberstein - Burkersdorf - Halsbrücke
Höhenmeter bergauf 339 m bergab 339 m
Länge 21 km
Schwierigkeitsgrad mittel

Die 21 km lange Bergbauliche Wanderung beginnt in Halsbrücke und führt über verschiedene Lichtlöcher wieder zurück zum Ausgangspunkt. Abbildung: Verlauf Bergbauliche Wanderung Kartenmaterial Ideale Kartengrundlage für die Bergbauliche Wanderung sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad. Den "Tour Explorer" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz in Halsbrücke am Steigerturm Simmelmarkt. Man geht zurück zur Hauptstraße und dort 50m nach links. Rechts biegt man auf die Bahnhofstraße ein. Nach ca.300m trifft die Bahnhofstraße auf die Hauptstraße. Man geht nach links weiter bis zur Muldenbrücke. Nach der Muldenbrücke wandert man rechts den Sandberg hoch. Nach ca.200m sieht man das 8. Lichtloch des Rothschönberger Stollens. Das 1865-1877 betriebene Lichtloch wird auch heute noch für Kontrollfahrten des hier 139 m tiefen Rothschönberger Stollens genutzt. Dieser Stollenschacht diente der Förderung des Vortriebgesteins, das auf der noch vorhandenen Halde deponiert wurde .Das zufließende Grundwasser wurde mittels Kunstgezeug hochgepumpt. Durch den Bau des Stollens wurden ab 1864 die Dorfbrunnen zum versiegen gebracht .Deshalb wurde Trinkwasser mit Hilfe einer Wassersäulenmaschine von unter Tage aus dem 8. Lichtloch hochgepumpt. Diese Maschine kann heute am Freiberger Schacht “Alte Elisabeth” besichtigt werden. Vom 8.Lichtloch geht die Wanderung zurück zur Straße Am Sandberg, nach rechts ca.400m hoch. Von hier aus kann man einen Abstecher zur Hohen Esse machen. Die Hohe Esse ist seit 1889 Wahrzeichen von Halsbrücke .Dieser Industrieschornstein mit 140m Höhe und 8 bis 3m Durchmesser galt seinerzeit als der höchste Ziegelsteinbau Europas Diese Rekordhöhe war Ausdruck für bedeutende Umweltschäden durch Rauchgase aus dem Schmelzhüttenbetrieb. Die Straße Am Sandberg verlässt man nach rechts und geht den Sandweg Richtung Krummenhennersdorf weiter. Der Weg führt weiter durch Felder und Wiesen. Nach ca.700m steht am Wegrand eine alte einzelne Esche, an welcher sich eine Sitzgruppe zum Verweilen befindet. Diese Esche gilt als Naturdenkmal. Hier sind ein Wanderwegzeichen und eine Entfernungsangabe -17km Nossen- zu sehen. Der Weg führt weiter nach Krummenhennersdorf. Nach ca. 1,5km biegt man auf die Hauptstraße nach links ein. Nach ca. 500m geht nach rechts der Biebersteiner Weg zum 6.Lichtloch des Rothschönberger Stollens ab. Dieses bergbauliche Denkmal wird zu einer anderen Wanderung vorgestellt. Der Weg führt nach rechts auf die Straße „Zum Erbgericht“ bis zur Kirche. Nun geht es den Hofberg hinunter Richtung Hauptstraße. Man geht der Hauptstraße entlang, und überquert die Bobritzsch. Bald ist die Wünschmannmühle erreicht, an welcher sich ein Parkplatz befindet. Der weitere Wanderweg wird auch als Grabentour bezeichnet, welche durch Wanderwegzeichen markiert ist. Der Kunstgraben, der dem Wanderweg den Namen gab, ist 3,6 km lang.1, 7 km sind offener Graben, 1,9 km verläuft der Kunstgraben Untertage in so genannten Röschen. Auf der Wanderung trifft man auf 9 Röschenmundlöcher. Eine der Röschen ist die Porzellanfelsenrösche. Ihr Name verdankt sie einem Quarzitgang. Es wurde früher zum Glasieren von Porzellan verwendet. Die Wanderung führt weiter zum 5.Lichtloch des Rothschönberger Stollens. Dort sind die Halde und das Fundament für das Schachtgebäude zu sehen. Nach Austritt des Grabens aus dem unteren Röschenmundloch wandert man wieder entlang des offenen Grabens bis zum oberen Mundloch der Buchenbornrösche. Von da geht der Weg links einen kurzen Anstieg bis zu einem schönen Aussichtspunkt empor, dem so genannten Tausendtalersprung. Vom Aussichtspunkt erreicht man nach wenigen Metern eine Schutzhütte. Ein Weg führt nach rechts zum Kroatenstein, einem Gedenkstein, der an die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erinnert. Man erreicht den Campingplatz von Reinsberg. Geradeaus kommt man zum 4.Lichtloch des Rothschönberger Stollns. Die noch vollständig erhaltene Gebäudegruppe besteht aus dem Huthaus, der Bergschmiede, dem Schacht- und Treibhaus, und der Zimmermannswerkstatt. Der linke Weg von der Reinsberger Rösche bringt uns zum Frei- und Erlebnisbad, zum Schloss oder zur Gaststätte „Zum Städtchen“. Bei beiden Wegen kreuzt man eine schöne Lindenallee. Auf der Grabentourwanderung sind auch Naturlehrtafeln aufgestellt. Die Wanderung geht weiter auf der Kleinbahnstrecke in Richtung Nossen. Die Kleinbahn führte u.a. von Nossen über Siebenlehn, Bieberstein, Reinsberg, Dittmannsdorf bis nach Mohorn. Der Wanderweg wurde auf dem Bahndamm der ehemaligen Kleinbahn eingerichtet. Vom Zollhaus geht die Wanderung nach Bieberstein, Burkersdorf, vorbei an Gotthelffriedrichsgrund über die Heidehäuser und Teichhäuser auf die Alte Meißner Straße. Nach ca.2, 0km kommt man dann zur Altväterbrücke. Diese, aus dem 16.Jahrhundert stammende Straßenbrücke über die Freiberger Mulde wurde 1680 bis 1795 auch als Kunstgrabenaquädukt genutzt. Dazu waren 12 Gewölbebogen auf maximal 24m Höhe gemauert worden. Über das 1893 abgetragen, 188m lange Aquädukt floss Münzbachwasser als Aufschlagwasser für die Grube “St.Anna samt Altväter”. Über den Altväterberg, der Erzstraße, vorbei an Saxonia Edelmetalle und der ehemaligen Grube Beihilfe geht der Wanderweg den Hammerberg hinunter zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Anton Günther Wanderweg

Region Erzgebirge
Tourverlauf Kurort Oberwiesenthal - Rittersgrün - Johanngeorgenstadt - Blatensky Vrch - Kurort Oberwiesenthal
Höhenmeter bergauf 1282 m bergab 1284 m
Länge 49 km
Schwierigkeitsgrad mittel

 

Der Anton Günther Wanderweg ist der erste grenzüberschreitende Rundwanderweg in den neuen Bundesländern zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik. Er beginnt in Oberwiesenthal und verläuft mit rund 49 km Länge in der Kammregion des oberen Westerzgebirges. Die Route führt über die beiden höchsten Erhebungen des Erzgebirges (den 1214 Meter hohen Fichtelberg und den 1244 Meter hohen Keilberg) und zahlreiche weitere Berggipfel. Der tschechische Teil der Wanderung führt über den Grenzübergang Breitenbach zum Großen Plattenberg. Von dort aus wandert man nach Abertham und zum Pleßberg. Vom Pleßberg aus geht es nach Gottesgab und über den Grenzübergang zum Ausgangsort Oberwiesenthal zurück. Ideale Kartengrundlage für den Anton Günther Wanderweg sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad.

Muldental-Wanderweg

Bundesland: Sachsen Start: Zwickau Ziel: Bad Düben Etappen: 9 Länge: 141 km

Das Tal der Burgen - denkt nicht ein jeder da zu aller erst an Rhein, Mosel oder Saale. Wenn auch diese Flüsse zahlreich besungen wurden und unserem „Tal der Burgen“ das fehlt, so trägt es seinen Namen doch mit vollem Recht. An dem über 100 km langen Muldenlauf von Zwickau bis Bad Düben begegnen wir noch heute zahlreichen Burgen und Schlössern und anderen historischen Schätzen: Da ragt eine Burg trotzig auf, da steht ein mächtiger Schlossbau über einer kleinen Stadt oder umgeben von großzügigen Parkanlagen, da träumt eine starke Feste inmitten wunderschöner Wälder. Voll Zauber und Stille so manches Gehöft, von hoher Baukunst so manches Gebäude! Um graue Mauern geistert die Sage. Die lebendig gestaltende Kraft der Landschaft dieses Gebietes ist die Mulde. Nach geruhsamem Lauf von Zwickau bis Glauchau durchbricht sie den aufgewölbten Rand des mittelsächsischen Berglandes und durchschneidet seine Westflanke in vielfältigen Windungen. Bald ist das Tal eng mit Waldhängen und Steilwänden, und weitab von jeder Hektik geht der Wanderer; bald öffnet es sich zu breiterer Wiesenaue, nach einer neuen Enge zu behaglicher Weite: ein steter Wechsel von Enge und Weite, von Stille und Leben! Abwärts des Göhrener Eisenbahnviaduktes erhält das Bild zwischen Wechselburg und Rochlitz gebirgshaften Rahmen durch den um 200 m aufragenden Rochlitzer Berg. Unterhalb Colditz vereinigen sich die Zwickauer und die Freiberger Mulde, der Fluss wird machtvoller, stellenweise flächenhaft. Er stößt bei Grimma noch einmal gegen schroffe Felsen und dehnt sich dann in die seelige Weite der Auenlandschaft. Breit und gemächlich ist der Muldenlauf zwischen Wurzen und Eilenburg bis nach Bad Düben, saftige Wiesenflächen mit einem schier unerschöpflichen Blumenflor gleichen im Frühjahr und Sommer einer von der Natur herrlich angelegten Parklandschaft.

Ökumenischer Pilgerweg - Via Regia

Bundesland: Sachsen, Thüringen Start: Görlitz Ziel: Vacha Etappen: 22 Länge: 466 km

Auf der mittelalterlichen Via Regia gingen einst nicht nur Händler mit ihren Fuhrwerken, nicht nur kriegerische Heere zogen auf ihr entlang, auch Pilger nutzten die alte Straße, um ihren Heiligen Zielen näher zu kommen. In den Städten fanden sie Herberge und Kirchen, die ihren Schutzpatronen geweiht waren, auf dem Weg waren sie nicht allein und konnten sich dem Schutzgeleit anderer Reisender anschließen. Die Spuren dieser Pilgertradition nimmt der Ökumenische Pilgerweg durch Mitteldeutschland wieder auf. Mit der Muschel gekennzeichnet, weist der Weg von Ost nach West zum Fernziel Santiago de Compostela. Im gesamteuropäischen Netz der Jakobspilgerwege bildet der Ökumenische Pilgerweg eine wichtige Ost-West-Verbindung. Beginnt man die Reise in Görlitz, benötigt man für die gesamte Wegstrecke zu Fuß etwa drei Wochen. Entlang der 466 Kilometer langen Strecke zwischen Görlitz und Vacha besteht ein in Deutschland einmaliges Netz von ehrenamtlichen, christlichen Herbergen. In Tagesstreckenabständen gewähren Kirchgemeinden, Klöster, Begegnungsstätten oder Privatfamilien dem Pilger für eine Nacht Unterkunft, die er mit einer Spende würdigen kann. Die Herbergen sind einfach eingerichtet, stets aber mit Matratzen, Decken, Toilette, Waschbecken und Bibel ausgestattet. In einem Pilgerausweis können die Stempel der Herbergen gesammelt werden. In einem Pilgerführer sind alle praktischen Hinweise für die Wanderung auf dem Ökumenischen Pilgerweg zusammengefasst: - detaillierte, handgezeichnete Karten im Maßstab 1 : 50 000 - alle Herbergsadressen - Orts- und Wegbeschreibungen - kleine Geschichten und große Geschichte - Tipps für Körper und Seele - ein Pilgerausweis liegt bei 

Sächsischer Weinwanderweg

Bundesland: Sachsen Start: Pirna Ziel: Diesbar-Seußlitz Etappen: 6 Länge: 90 km

Der Sächsische Weinwanderweg erstreckt sich inmitten von Sachsen durch das kleinste, deutsche Weinbaugebiet. Begünstigt durch das milde Klima im oberen Elbtal wird hier seit mehr als 800 Jahren Wein angebaut. Auf rund 90 km Wanderstrecke führt Sie der Sächsische Weinwanderweg zu den schönsten Weinbergen und den herrlichsten Aussichtspunkten. Historische Stadtkerne in Pirna, Dresden und Meißen mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Pillnitz, der weltberühmten Dresdner Frauenkirche, der Porzellan-Manufaktur Meissen machen die Tagesetappen zu ein besonderen und unvergeßlichen Erlebnis. Beginnend in Pirna, dem Tor zur Sächsischen Schweiz, führt der Sächsische Weinwanderweg über Pillnitz, Dresden, Radebeul, Meißen bis zum Seußlitzer Schloß. Ausgeschildert ist der Sächsische Weinwanderweg mit dem Logo einer weinroten Weintraube. Einkehren und Übernachten Auf den einzelnen Etappen des Sächsischen Weinwanderweges präsentieren sich wanderfreundliche Gastgeber und heißen Sie recht herzlich willkommen. Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks Die 6 Etappen vom Sächsischen Weinwanderweg präsentieren wir Ihnen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten ovl, gpx, tk und kml. Viel Spass beim wandern auf dem Sächsischen Weinwanderweg.

Zschopautal-Wanderweg

Bundesland: Sachsen Start: Fichtelberg Ziel: Döbeln Etappen: 8 Länge: 135 km

Schroffe Felshänge und malerische Täler kennzeichnen die rund 130 Flusskilometer der Zschopau, die auf Sachsens höchstem Berg, dem Fichtelberg, entspringt. Noch als kleines Bächlein am Fichtelberg entspringend, zum Wildwasser werdend bahnt sich der Fluss seinen Weg durch steil emporragende Felsen des Erzgebirges, vorbei an geschichtsträchtigen Burgen und Schlössern, Kirchen und Museen, die von der Pracht vergangener Zeiten künden und sich harmonisch in die Natur einfügen, bevor er in der Nähe von Flöha ins Erzgebirgsvorland mit seinen romantischen Talauen und saftigen Wiesen übergeht.Weiter abwärts verliert die Landschaft ihren Gebirgscharakter und das sächsische Burgenland mit seinen sanften Hügeln und weiten Flussauen offenbart sich in seiner prächtigsten Form dem Wanderer. Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks Die 8 Etappen des Fernwanderweges Zschopautal-Wanderweg präsentieren wir Ihnen mit Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten ovl, gpx, tk und kml.

Wandern zu Fuss

Sachsen bietet Wanderern – ob Flachlandtiroler oder Profi, von je her ausgezeichnete Bedingungen für diesen anerkannten Freizeitsport auf landschaftlich reizvollen, gut ausgeschilderten Wanderwegen, mit Sehenswürdigkeiten von Seltenheitswert und Möglichkeiten zur typisch sächsischen Einkehr entlang der verschiedenen Strecken. Sei es grenzgängerisch die Kammtour entlang des Erzgebirges, wild-romantisch auf dem Malerweg durch die faszinierende Felslandschaft der Sächsischen Schweiz oder genussvoll dem Sächsischen Weinwanderweg durch das Elbtal folgend – die Wanderwege beweisen die Veilseitigkeit des Freistaates im „Wander-Zirkus“. Historisch mutet dagegen der Muldentalwanderweg durch das beinah märchenhafte Sächsische Burgen- und Heideland an. Nicht zu vergessen der Oberlausitzer Bergweg, der Wanderer in den südöstlichen Zipfel Sachsens ins Land der Umgebindehäuser und ins kleinste deutsche Mittelgebirge, das Zittauer Gebirge, entführt. Auf musikalischen Pfaden wandeln Naturfreunde auf dem Vogtland-Panorama-Weg - erster Weitwanderweg Ostdeutschlands mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Übrigens: Wer in Sachsen wandert, geht mit dem Trend. Als erstes Bundesland kann Sachsen Aktivurlaubern GPS-fähige Wanderempfehlungen mit touristischen Tipps zu Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecken anbieten. Für sechs Fernwanderwege Sachsens stehen diese Informationen zur Verfügung und können heruntergeladen werden. Ein ganz neuer Service dabei ist, dass sich Wanderfans bevor sie in die Schuhe steigen neben dem Streckenverlauf und dem Höhenprofil auch über die Wanderzeit, Parkplätze, Raststellen, Schutzhütten und Einkehrtipps sowie Sehenswertes unterwegs informieren können

Vogtland Panoramaweg

Tourenlänge: ca. ca. 220 Km (12 Etappen)
Zeit:
Karte: Wanderkarte Vogtland Westerzgebirge, Maßstab 1:35000, Verlag Dr. Barthel
Geographische Lage: Sächsischen Vogtland
Markierung: VPW (Vogtland-Panorama-Weg)
Ausgangspunkt: Göltzschtalbrücke
Streckenverlauf: Göltzschtalbrücke - Jocketa - Zwoschwitz - Oelsnitz - Bad Elster - Bad Brambach - Breitenfeld - Erlbach - Klingenthal - Vogelsgrün - Lengenfeld - Göltzschtalbrücke (12 Etappen)

 

Der Vogtland Panorama Weg beginnt mit einer Superlative! Die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, bildet den Ausgangspunkt der insgesamt 220 km langen Tour durch das Vogtland. Lassen Sie sich einladen, ein Naturparadies der besonderen Art kennen zu lernen. Entdecken Sie zauberhafte Bach- und Flußtäler, bunt blühende Sommerwiesen mit leuchtendem Arnika und wilden Orchideen. Ruhen Sie sich auf stillen Waldlichtungen aus und beobachten Eichelhäher und Buntspecht. Vor allem aber genießen Sie die immer wieder verblüffenden Aus- und Weitblicke in die Bilderbuchlandschaft, die so vielgestaltig und abwechslungsreich ist, wie kaum einen zweite in Deutschland. Detaillierte Wegbeschreibung VPW Zu Beginn der Wandertour geht es auf dem Köhlersteig (Felsensteig) bis kurz vor die Tore des thüringischen Greiz. Hier vereinen sich die beiden landschaftsprägenden Flüsse des Vogtlandes, die Göltzsch mündet in die Elster. Nach Überquerung der ersten Brücke geht es in steilen Serpentinen hinauf auf die Hochfläche in Richtung Kleingera, Coschütz bis zum Kriebelstein nahe Elsterberg mit mächtigen Burganlage. Flussaufwärts an der Elster entlang gelangt man in das Landschaftsschutzgebiet Steinicht, dass mit seinen bizarren Felsen auch zum Klettern einlädt. Nach einem kurzen Abstecher zur Burgruine Liebau erreicht man Jocketa. Hier überquert man auf halber Höhe die Elstertalbrücke, ein beachtliches Bauwerk und zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt, ehe man hinab in die Talaue steigt. Hier, inmitten der Vogtländischen Schweiz, entlang der murmelnden Flüsschen glaubt man Waldgeister und Feen wispern zu hören. Durch das Nymphental nähern wir uns der westlichen Stadtgrenze Plauens. Der Vogtlandhauptstadt sollte man unbedingt einen Besuch abstatten. Vom Stadtrand fahren mehrere Straßenbahnlinien ab, die den Wanderer bequem bis in die historische Altstadt bringen. Verläßt man Plauen in südwestlicher Richtung, beginnt nach wenigen Kilometern das sagenumwobene verträumte Burgsteingebiet. Das ehemalige deutsch-deutsche Grenzgebiet überrascht mit einer unberührten Landschaft, seltenen Pflanzen und Tieren und winzigen Dörfchen. Weiter südlich in der Nähe der Talsperre Pirk, durchquert man eine Landschaft, die von mittelalterlichen Bergbauspuren geprägt ist und erreicht über Huthaus und Binge das kleine Städtchen Oelsnitz. Weiter immer Richtung Süden, geht es nun direkt hinein ins Elstergebirge mit den quellenreichen Kurbädern Bad Elster und Bad Brambach. Traumhafte Ausblicke ins Egerland und ins Fichtelgebirge belohnen den Wanderer auf dem Kapellenberg (757 m) im südlichsten Zipfel, direkt an der tschechischen Grenze. Abstecher zu den böhmischen Nachbarn, zur Elsterquelle oder auf den Hainberg lohnen sich auf jeden Fall. Die nächste Etappe führt vom Bäderwinkel direkt in den Musikwinkel. Nun folgt der wohl schönste und an Panoramablicken reichste Abschnitt des Weges. Von Landwüst über den Wirtsberg (664 m) und die Berghäuser steigt man ab in die Musikstadt Markneukirchen, in der ein Besuch in einer der zahlreichen Instrumentenbauwerkstätten nicht fehlen sollte. Nun wird es richtig „mittelgebirgig“! Über den 805 Meter hoch liegenden „Hohen Brand“ bei Erlbach, den 678 Meter hohen „Herrenberg“ bei Zwota und den auf 780 Meter Höhe liegenden Ort Kottenheide, erreicht man die steil aufsteigenden Höhen von Klingenthal, der Musik- und Wintersportstadt im oberen Vogtland. Am Schwarzberg trifft man auf die neue Vogtland Arena, eine der modernsten und wohl schönsten Großschanze in Europa. Entlang des nun beginnenden Erzgebirgskammes führt der Vogtland Panorama Weg weiter nach Morgenröthe-Rautenkranz. Hier kann man demnächst in der neuen Raumfahrtausstellung einen „Ausflug ins Weltall“ unternehmen. Inmitten dichter ausgedehnter Wälder lädt der bei Alt und Jung beliebte Waldpark Grünheide zur Rast ein. In Richtung Vogelsgrün, entlang der Goldenen Höhen des Ostvogtlandes, erreicht man den 794 Meter hohen Kuhberg bei Schönheide und befindet sich jetzt bereits im Erzgebirge. Weiter geht es wieder bergab in das Bierdorf Wernesgrün. Über einen wunderschönen naturbelassenen Steig wandert man hinunter ins Göltzschtal nach Rodewisch und weiter nach Lengenfeld. Der Rastplatz „Pilz“ mit herrlichem Rundblick und der Perlaser Turm sind die nächsten Ziele. Dem Alaunwerk Mühlwand sollte man unterwegs einen Besuch abstatten und dann weiter nach Mylau mit seiner mächtigen Burganlage wandern. Und nun haben wir schon von Weitem unser Ziel vor Augen – die mächtigen Bogen der Göltzschtalbrücke. An dem aus 26 Millionen Ziegeln errichteten gigantischen Bauwerk kann man mit einem Gasfesselballon auf 150 Meter hochsteigen und hat hier noch mal einen wahren Panoramablick über die gesamte Region. Dieser Ausblick ist die Krönung der 220 Kilometer – Wanderung rund ums Vogtland.

Oberlausitzer Bergweg

Bundesland: Sachsen Start: Zittau Ziel: Valtenberg Etappen: 6 Länge: 102 km

Der Oberlausitzer Bergweg entführt Sie in eine einzigartige Kulturlandschaft des Oberlausitzer Berglandes sowie des Zittauer Gebirges. Den Wanderer erwartet eine vielgestaltige Mittelgebirgslandschaft mit granitenen Bergrücken, vulkanischen Kuppen, markanten Sandsteinbergen und malerischen Tälern in einer Höhenlage von 200 bis 800 m über NN. Der Oberlausitzer Bergweg führt auf die höchsten und bekanntesten Berge der Oberlausitz. Höhenpunkte erlebnisreicher Wandertouren zu jeder Jahreszeit sind der Aussichtsberg Hochwald (749 m), die Lausche (793 m), Kottmar (583 m), Bieleboh (499 m) und den Valtenberg (587 m). Von den Gipfeln eröffnen sich großartige Fernsichten auf reizvolle Berglandschaften Sachsens und in das benachbarte böhmische Bergland bis hin zum Iser- und Riesengebirge. Unterwegs treffen Sie auf fabelhafte Felsformationen, lauschige Plätze zum Verweilen, idyllische Dörfer mit schmucken Umgebindehäusern, malerische Täler und Berggipfel mit großartigen Fernsichten und einladenden Berggasthöfen. Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks Der Oberlausitzer Bergweg ist in 6 (Tages)Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten ovl, gpx, tk und kml. Viel Spass beim wandern auf dem Oberlausitzer Bergweg.

Malerweg

Bundesland: Sachsen Start: Liebethal Ziel: Pirna Etappen: 8 Länge: 112 km

Schon Mitte des 18. Jahrhunderts erzählten die ersten Wanderer, die aus dem Elbsandsteingebirge nach Dresden zurückkehrten, von wild-romantischen tiefen Felsschluchten, bizarren Felsgebilden und atemberaubenden Aussichten. Eine bevorzugte Route in diese geheimnisvolle Welt begann am Liebethaler Grund und führte über das Basteigebiet sowie über die Gipfel der hinteren Sächsischen Schweiz bis zum Prebischtor und wurde als „Malerweg“ bekannt. Sicherlich gehört der Malerweg im Elbsandsteingebirge zu den faszinierendsten Wanderrouten Deutschlands. Vorwiegend auf naturbelassenen Wegen durchquert dieser historische Weg eine abwechslungsreiche Landschaft und bietet eine ideale Möglichkeit, die Sächsische Schweiz kennen zu lernen. Der Malerweg beginnt in Liebethal und führt auf insgesamt 112 km über die Stadt Wehlen, Hohnstein, Altendorf, Schmilka, Kurort Gohrisch, Weißig bis nach Pirna. Auf insgesamt 8 Etappen, davon 5 Etappen rechtselbisch und 3 Etappen linkselbisch, erleben Sie auf jeder Tour des Malerweges ein besonderes Highlight. Highlights am Weg Liebethaler Grund, Felsentor, Bastei, Brandaussicht, Gautschgrotte, Schrammsteine, Lichtenhainer Wasserfall, Kuhstall, Papststein, Pfaffenstein, Festung Königstein, Rauenstein Besonderheiten am Malerweg Die „Berge“ der Sächsischen Schweiz steigen oft sehr steil an, so dass Teile des Weges auch über Treppen und Stiegen verlaufen. Dies erfordert, besonders im Schrammsteingebiet Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für Touren auf dem Malerweg empfehlen wir Ihnen festes Schuhwerk sowie einen Tagesrucksack. Einkehren und Übernachten Auf den einzelnen Etappen des Malerweges präsentieren sich wanderfreundliche Gastgeber und heißen Sie recht herzlich willkommen. Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks Der Malerweg ist in 8 (Tages)Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten ovl, gpx, tk und kml. Viel Spass beim wandern auf dem Malerweg

Europ. Fernwanderweg E10

RegionOberlausitz/Niederschlesien
TourverlaufLieskau - Groß Düben - Krauschwitz - Bad Muskau - Steinbach - Daubitz - Niesky - Wiesa - Reichenbach - Löbau - Neugersdorf - Seifhennersdorf
Höhenmeterbergau 1630 m bergab 1447 m
Länge151 km
Schwierigkeitsgradmittel

Der 151 km lange Europäische Fernwanderweg E10 führt im Bundesland Sachsen über Lieskau, Bad Muskau, Niesky, Löbau und Neugersdorf nach Seifhennersdorf. Abbildung: Verlauf Europäischer Fernwanderweg E10 Kartenmaterial Ideale Kartengrundlage für den Europäischen Fernwanderweg E10 sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad. Den "Tour Explorer" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland. Highlights Vielfältige und teilweise einzigartige Landschaften Einzigartige Naturreservate durch Flutung Ehemalige Kohleabbaugruben Die Stadt Löbau mit Altstadt und alter Kirche Viele weitere sehenswerte Natur- und Kulturdenkmäler Streckencharakteristik Wege: Etwa die Hälfte der Wege ist naturbelassen, sonst kommen Schotterwege und asphaltierte Abschnitte vor. Steigungen: Insgesamt 452 Höhenmeter Markierung: Der Europäische Fernwanderweg E10 ist durch folgende Symbole gekennzeichnet: Blauer Punkt auf weissem Spiegel; gelber Balken auf weissem Spiegel; grüner Balken auf weissem Spiegel

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