Parks & Gärten
Mockritz (Großweitzschen)
Krummhennersdorf (Halsbrücke)
Rochsburg
Meuselwitz (Reichenbach/Ol.)
Seerhausen
Ragewitz
Rötha
Lichtentanne
Die Einheitsgemeinde Lichtentanne liegt im wunderschönen Tal der oberen Pleiße und bietet mit ihren 4 Ortsteilen eine breite Palette von Sehenswürdigkeiten sowie vielen kulturellen Höhepunkten. Die Burg Schönfels gilt als das besonderes Wahrzeichen der Gemeinde Lichtentanne. Der gotische Baustil, ständig wechselnde Ausstellungen und viele Veranstaltungen, das Bärengehege, Trauungen in der Kapelle und viele andere Einmaligkeiten haben die Burg weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht. Wenn sie gern wandern, dann können Sie über den jahrhundertealten Rußbuttensteig von Schönfels nach Lichtentanne gelangen. Mittelpunkt von Lichtentanne ist der Volkspark mit zahlreichen seltenen Bäumen und zwei aus dem 19. Jahrhundert stammenden Jugendstil-Villen, dem Bürgerhaus und dem Kindergarten. Sehenswert und ein wichtiges kulturelles Erbe für die gesamte Region ist die aus dem 12. Jahrhundert stammende Sankt Barbara Kirche, welche mit dem
später entstandenem Kantorat und einem alten Fabrikgebäude wieder aufgebaut wurde. Heute dient sie als Kultur-, Umwelt- und Kommunikationszentrum der Begegnung und Integration von Menschen. Eine der größten Dorfkirchen Sachsens können sie im Ortsteil Stenn besuchen. Aber auch ein Besuch des Ortsteiles Ebersbrunn ist lohnenswert. An der Pleißenquelle, welche in einem kleinen Parkgelände entspringt, findet jeder Ruhe und Entspannung und kann sich am Quellwasser labenZschorna
Zschorna liegt nördlich von Radeburg. Hugolt von Schleinitz kaufte das Gut Zschorna bereits 1488. Nach dem Abbruch der alten Mauern errichtete er hier ein Vorwerk. Das Renaissanceschloß entstand erst 1537 unter Christoph von Petzschwitz. 1603 wird Siegfried von Lüttichau als Besitzer genannt. 1670 - 1725 ist das Schloß im Besitz der Grafen von Beichlingen. Wolf Dietrich Graf von Beichlingen war bis 1703 Großkanzler von August dem Starken. 1725 - 1764 war das Rittergut im Besitz der Familie von Sahla. 1764 - 1841 gehörte es einer Familie von Erdmannsdorf. Weitere Inhaber von Schloß Zschorna waren 1848 ein Baron von Sprenger und 1852 Friedrich August von Boxberg. Um 1900 besitzt eine Frau Wanda von Boxberg das Schloß. 1936 mußten die Boxbergs das Anwesen an Fürst von Stollberg abgeben. Die NSDAP machte das Objekt zu einer Einrichtung der SA und des RAD (Reichsarbeitsdienst). In der DDR befand sich im Schloß ein Betriebsferienheim, die Bungalows im angrenzenden Schloßgarten werden auch heute noch gern genutzt. Seit 2005 besteht ein gemeinnütziger Verein, der sich um die Sanierung der Anlage bemühtZschepplin
Das Schloss Zschepplin befindet sich nördlich von Eilenburg am linken Steilufer der Mulde und ist eine mehrflüglige Anlage aus verschiedenen Stilepochen. Sein wunderschöner Festsaal besitzt eine wertvolle Neorenaissanceausstattung.
Einen bleibenden Eindruck vermittelt immer wieder der im englischen Stil angelegte Schlossgarten.
Wolkenburg
Der Ursprung der ersten Siedlungen, die um Wolkenburg enstanden, gehen in das 12. Jahhundert zurück.. Man spricht davon, das die Gegend zwischen Mulde und Wiera nach 1103 durch Wiprecht von Groitzsch besiedelt wurde.. Die Besiedlung wurde nach 1124 durch dessen Sohn Heinrich und später durch Markgraf Konrad von Wettin weitergeführt.
Das Schloss, auf einem hohen Granitfelsen gebaut hat eine der ältesten Parkanlagen Sachsen. Die heutige Anlage war ursprünglich im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts als Burg erbaut worden. Sie diente im Besonderen als Schutz der Handelswege von Böhmen und der Furth durch die Mulde. Erst im 17. Jahrhundert wurde die Burganlage zum Schloss umgebaut.
Vermutlich waren die ersten Besitzer Reichsministeriale, die sich nach der namentlich gleichen Burg ursprünglich "von Wolkenberg", erstmals 1241 urkundlich erwähnt, nannten. Das Colditzer Adelsgeschlecht ist von 1302 bis 1404 alleiniger Besitzer von Wolkenburg. Schon vor 1345 begann der Erzabbau auf dem Ullrichsberg. Durch die vorhandene Wasserkraft begünstigt, entstanden an der Zwickauer Mulde und in der näheren Umgebung schon im 14. und 15. Jahrhundert die ersten Mühlen. Im Jahr 1472 wurde die Wolkenburger Mühle als ehemaliger Besitz von Kunz von Kauffungen urkundlich erwähnt. 1404 war Wolkenburg in markgräflich-meissnischen Besitz. 1409 werden als Besitzer Heinrich und Klaus von Einsiedel erwähnt. Die Familie von Kauffungen war Besitzer von 1416 bis 1455. Durch den Prinzenraub und die damit verbundene Hinrichtung des Kunz von Kauffungen in Freiberg 1455 geht Wolkenburg wieder an den sächsischen Kurfürsten zurück. Ab 1485 waren die Herren von Ende Besitzer der Burg, welche 1627 ihre Herrschaft an Heinrich Hildebrand von Einsiedel auf Scharfenstein verkauften. Im Besitz derer von Einsiedel verbleibt Wolkenburg bis zur Bodenreform 1945.
Im Schlosspark wurden im Auftrag vom Besitzer des Schlosses Detlev Carl Graf von Einsiedel (1737 bis 1810) die Eisenkunstgussplastiken aus dem Lauchhammerwerk aufgestellt.
Wolfsbrunn
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Wiprechtsburg
Der als Stadt erstmals bei Thietmar von Merseburg genannte Ort Groitzsch entwickelte sich planmäßig im Schutz einer Burg, die nach 1073 durch Wiprecht von Groitzsch ausgebaut wurde und um 1100 zu einer der größten Festungen Sachsens zählte. Bis zu ihrer Zerstörung um 1306 war die Burg Zentrum eines ausgedehnten Herrschaftsgebietes, das sich bis nach Leisnig und Dornburg erstreckte. Aus der Ruine an der Straße nach Pegau entnahmen die Groitzscher im 15. und 16. Jahrhundert ihr Baumaterial. So überdauerten von der Wiprechtsburg auf dem Groitzscher Berg nur noch Reste eines runden Wohnturms und einer romanischen Rundkapelle, die mit den böhmischen Rundkirchen verwandt ist.
1849 waren die alten Gemäuer entdeckt worden. Die Freilegung erfolgte 1959-67 durch Herbert Küas. Um die rekonstruierte Anlage, die zu einer Freilichtbühne ausgebaut worden ist, führt ein begehbarer Wall - höchster Punkt des zum Erholungspark ausgebauten Gesamtareals. Sehenswert ist die Wegesäulen-Ausstellung.
Wildenfels
Das Städtchen Wildenfels liegt zwischen 350 und 400 Metern hoch auf einem Felssporn, der von den Tälern des Härtensdorfer und des Zschockener Baches umschlossen wird. Rund 11 Kilometer südöstlich von Zwickau gelegen und nur zwei Kilometer von der Autobahnabfahrt Zwickau-Ost entfernt ist Wildenfels gut zu erreichen. Empfehlenswert ist ein Besuch in Wildenfels allemal. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Schloss Wildenfels, das gegenwärtig im 2. und 3. Bauabschnitt restauriert wird. In den Schlossräumen sind wertvolle Wandgemälde und Deckenmalereien zu besichtigen. Wer in hochherrschaftlichem Ambiente den Bund der Ehe eingehen möchte, kann dies im vom Standesamt genutzten Trauungszimmer im Schloss tun.
Sehenswert ist das gesamte ca. 10 ha große Gelände des Schlosses. Ein Spaziergang durch den Schlossgarten und den Schlosspark samt Schlossteich sollte man sich nicht entgehen lassen.
Aber auch ein Bummel durch die engen Gassen des romantischen Städtchens und ein Besuch der Wildenfelser Kirche darf nicht versäumt werden.
Weesenstein
Das Schloß Weesenstein wurde vermutlich um 1200 als Burg gegründet und 1318 erstmals urkundlich erwähnt. Es erhebt auf einem Felssporn hoch über der Müglitz, die sich durch den kleinen Ort Weesenstein schlängelt. Oft wird das Schloß als "Perle des Müglitztales" bezeichnet. Die gesamte Schloßanlage birgt verschiedene Baustile in sich, die im Laufe der sieben Jahrhunderte miteinander vermischt wurden. Vertreten sind Gotik, Renaissance, Klassizismus und ländlicher Barock. Der Bau zieht sich über 8 Stockwerke, dem Felsaufbau entsprechend. Teilweise wurden sie sogar in den Fels gehauen, so daß Schloß und Felsmassiv regelrecht miteinander verschmolzen scheinen. Damit läßt sich auch erklären, daß man die Ställe im dritten, die Keller im fünften und die Kirche im sechsten Stockwerk findet. Am Fuß des Felsens liegt der jüngste Teil des Schloßensembles. Es ist ein barocker Gartenflügel, welcher um 1740 errichtet wurde. Von diesem Flügel aus gelangt man in den Schloßgarten, 1781 als französischer Park angelegt. Das als Burg erbaute Weesenstein war im 12. Jahrhundert im Besitz der Burggrafen von Dohna. 1402 kam die Burg in Folge der Dohninschen Fehde in den Besitz des Meißner Markgrafen. Im Jahre 1406 belehnt Markgraf Wilhelm I. einen seiner Heerführer, Günther v. Bünau, mit Weesenstein. Die Bünaus bauten die Weesensteiner Anlage zum Wohnschloß aus. Im Dreißigjährigen Krieg belagerten schwedische Truppen das Schloss und hinterließen Spuren der Verwüstung. Nachdem die Bünaus das Schloß 366 Jahre in ihrem Besitz hatten, ging es 1772 an Freifrau von Uckermann. Es entstand ein klassizistischer Wintergarten und die Innenarchitektur wurde verändert. 1830 ging Weesenstein in den Besitz der Wettiner und wurde somit "Königliches Schloß". König Anton von Sachsen kaufte das Schloß, das zu einem beliebten Aufenthaltsort der sächsischen Könige wurde. Nach Ende der Monarchie gelangte das Schloß in bürgerlichen Besitz. Der Großindustrielle Bauer kaufte das Schloß 1918/19 und vererbte es an seine Tochter. In den Jahren 1933/34 erwarb der Landesverein "Sächsischer Heimatschutz" die Weesensteiner Schloßanlage und es entstand ein Museum. In der Zeit des zweiten Weltkrieges war das Schloß vor allem Auslagerungsort für Teile der Dresdner
Kunstsammlungen. 1952 wurde das Museum wieder für die Öffentlichkeit nutzbar. 1957 wird die Schloßanlage an die Gemeinde Weesenstein übergeben. 1992 übernahm der Freistaat Sachsen die Gesamtverwaltung über Schloß und Park. Im Schloß befindet sich auch eine (von 1510 wieder ins Leben gerufene) Brauerei, die für Bierliebhaber allein schon einen Besuch wert sein sollte. Die Flut der Müglitz hat im August 2002 das Örtchen Weesenstein schwer zerstört, auch der Schloßgarten wird zur Zeit erst wieder erneuert
Wechselburg
Markgraf Dedo von Groitzsch erbte von seinem Vater Konrad von Wettin das Rochlitzer Land. 10 Kilometer muldenaufwärts von Rochlitz errichtete er um 1168 sein Hauskloster Zschillen. Bis zum Jahre 1278 waren Augustinerchorherren im Kloster ansäßig. Danach wurde es dem Deutschritterorden übergeben. Im Zuge der Reformation fiel das Kloster an den Landesfürsten Herzog Moritz von Sachsen, der es im Jahre 1543 mit den Herren von Schönburg gegen Lohmen, Wehlen und Hohnstein im Elbtal tauschte. Erst dieser Tausch brachte dem Ort den Namen "Wechselburg". Mit der Besitzübernahme wurde das Kloster weltlicher Besitz.
Es wurde nun Wohnschloss. Der Dreißigjährige Krieg ging nicht spurlos an den Gebäuden der Wechselburg vorüber. 1753 bis 1756 entstand auf den Grundmauern des Kloster unter Johann Gottlieb Ohndorf ein Barockschloss, das bis 1945 Wohnsitz der Schönburger Grafen war. Heute beherbergt Schloß Wechselburg ein Krankenhaus für psychisch kranke Kinder und Jugendliche. Der Schloßpark steht Besuchern offen
Wasserschloss Leutzsch
Während der altsorbischen Landnahmen im Saale-Neisse-Raum nach 700 wird auch der sanfte, lichte Abhang von der mit eiszeitlichen Geschiebelehm bedeckten Ebene zwischen dem heutigen Bienitz und Leipzig nach der Luppe-Elster-Aue besiedelt. Der Ortsname wird aus dem altsorbischen Wort "Luc's" (Wiesen oder Sumpfort) abgeleitet. Deutsche Bauern werden im 11. Jahrhundert an dem Sorbendorf zugesiedelt, das eine Erweiterung durch einen gassendorfartigen Anbau (heute verlängerte William-Zipperer-Str.) erfährt. Am 8.11. 1285 verkauft der Markgraf Friedrich Tuta von Landsberg u.a. das Dorf "Luszh" (Ersterwähnung von Leutzsch) an den Merseburger Bischoff. Wenig später ist von einem Ritter "Heinrich von Leutzsch" die Rede. Das Wappen des Herren von Leutzsch zeigt eine Linde mit Wurzeln und Krone, umgeben von zwei fünfblättrigen Rosen. Bis 1890 war es Gemeinde-Wappen. Es prangt heute wieder zum Eingang vom Leutzscher Rathaus. Ab 1562 untersteht Leutzsch dem Amt Schkeuditz, der Rat zu Leipzig ist der Grundherr des Ortes.
Mitte des 17. Jahrhunderts brennen schwedische Truppen während des 30-jährigen Krieges das Dorf nieder. 1804 zählt Leutzsch 270 Einwohner. Die erste Erwähnung des Schlosses geht auf das Jahr 1285 zurück. Zerstörung im 30-jährigen Krieg, Neuaufbau nach 1648 1973 abgebrochen.
Um 1700 entstand auf den Grundmauern und über den geräumigen Kellern des alten verfallenen Erstbesitzes das sogenannte "Weisse Haus", das bis in unser Jahrhundert als Wohngrundstück verwendet wurde.
Um Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte das Haus dem Oberältesten der Leipziger Barbiere und Chirurgen Christ. Heinrich Schladitz, der Pächter der Ratsbaderei in der Gerberstrasse war. Dessen Witwe verkaufte diesen parkumgebenen Leutzscher Landsitz 1862 an die Familie Grabau, die den benachbarten Sattelhof besass.
1970 wird das "Weisse Haus" abgerissen und der Platz mit Platten befestigt. 1998 wird die Freifläche um das ehemalige Wasserschloss neu gestaltet und der Wassergraben landschaftlich deutlich herausgearbeitet
Wachau
An der Stelle des einst von einem Burggraben umgebenen Schlosses Wachau lag vermutlich auch schon der 1218 erstmals erwähnte Herrensitz, eine befestigte Anlage mit Wasserburg. Mehrfache Veränderungen führten zu dem heutigen Aussehen. In unmittelbarer Nähe des befestigten Zentrums errichtete man sowohl den dazugehörenden Wirtschaftshof, das spätere Gut, sowie die Kirche. Im 13. Jahrhundert spielte eine Familie von Wachau eine Rolle, ohne dass sich ein sicherer Zusammenhang zwischen ihr und diesem Ort beweisen läßt. 1378 gehörten Dorf, Herrensitz und Vorwerk Wachau der Familie von Schönfeldt, die den Besitz erst 1802 veräußerte. Das Schloss wurde 1730 bis 1754 als hufeisenförmige Anlage mit Seitenflügeln errichtet, die nach der Rückseite ausgebildet sind. Eine zweiläufige Auffahrtrampe führt über ein Barockportal zur Eingangshalle des Treppenhauses. Der an die Gartenseite anschließende Park ist nach englischem Stil angelegt
Übigau
Das zweigeschossige barocke Schloss an der Elbe wurde 1724-1726 durch Johann Friedrich Eosander für den sächsischen Kabinettsminister Jacob Heinrich von Flemming (1667-1728) errichtet. Die Anlage besaß einen reich geschmückten französischen Park mit zwei Torhäusern zur Landseite, vier Pavillons, Wirtschaftsflügel, Orangerie und Springbrunnen. Die ursprünglich offenen Bogengänge im Obergeschoss sind nur noch auf der Gartenseite erhalten. Die zweiflüglige Treppe zur Elbe bildete nach dem Schloss Pillnitz und dem Japanischen Palais eine dritte Anlegestelle für Gondeln des Hofes.Noch während der Bauarbeiten interessierte sich Friedrich August I. für das Schloss und erwarb es 1726. Die barocke Gartenanlage wurde erweitert und für glanzvolle Feste genutzt. Später überließ Friedrich August II. das Schloss dem Grafen Sulkowski, dem Rivalen von Graf Brühl.
Schloss Übigau wurde von den Prinzen des Königshauses bis zum Ende des 18. Jahrhunderts oft als Ausgangspunkt für Jagden in die benachbarte Heide genutzt. Später richteten die Hofgärtner im Schloss einen Gasthof ein, der zu einem beliebten Ausflugsziel der Dresdner wurde.
Nach der Einquartierung napoleonischer Truppen 1813 wurde das Schloss mehrfach geplündert und verfiel. Mit der Versteigerung des Schlosses 1831 an den Amtszimmermeister Siemen begann eine neue Zeit. Das Schloss diente als Verwaltungsgebäude, später auch einer Dampfmühle, einer Branntwein- und einer Papierfabrik als Unterkunft.
Seit August 1999 befindet sich das Schloss im Privatbesitz eines Unternehmers.
Torgau
Die im Jahre 973 erstmals urkundlich erwähnte Stadt Torgau am westlichen Elbufer war bereits 1423 einer der wettinischen Hauptsitze geworden. Aber erst Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige ließ ab 1532 das Schloss zu seiner Hauptresidenz ausbauen. Als 1547 die Kurwürde an die in Dresden regierenden Albertiner überging, verlor Torgau seine Funktion als Residenzstadt. Das Schloss blieb aber als zweitgrößtes in Sachsen weiterhin bevorzugte Stätte höfischer Festlichkeiten. Das Bauwerk von hohem kultur- und kunsthistorischen Rang wird heute zum Teil museal genutzt. Bedeutende Baumeister der damaligen Zeit haben am Schloss mitgewirkt, so Arnold von Westfalen, Conrad Pflüger und Konrad Krebs. Das Schloss zählt zu den bedeutendsten Schlössern dieser Bauperiode.Um einen fast dreieckigen Innenhof gruppieren sich 4 Wohntrakte. Den Johannis-Friedrich-Bau erbaute Konrad Krebs 1533-36 zusammen mit dem Großen Wendelstein, einer externen Wendeltreppe über einem Altan im Stil der Frührenaissance. An den wohl von Arnold von Westfalen begonnenen und von Conrad Pflüger vollendeten spätgotischen Albrechtspalas (1470-85) mit 2 Ecktürmen grenzt der langgestreckte Westtrakt (1616-23) mit frühbarocken Volutengiebeln und wappenbekröntem Rustikaportal (um 1620).
Im 6 m tiefen in den Fels gesprengten Schlossgraben befindet sich wieder wie einst ein Bärenfreigehege. Über die Schlossbrücke wird das Eingangstor mit dem großen Kursächsischen Wappen aus der Zeit von Johann Georg I. erreicht, das zwei Löwen halten.
Vom Aussichtsturm kann man auf die Stadt und weit über die Elbe schauen. Die Schlosskirche, am 5.10.1544 von Luther geweiht, gilt als erster protestantischer Kirchenneubau. Mit ihr wurde das geistige Programm der Reformation erstmals anschaulich in Architektur und Kunst umgesetzt.
Thürmsdorf
Der beliebte Ferienort Thürmsdorf liegt am Fuße der Bärensteine. Das Zentrum des Ortes bildet das Schloß, dessen herrlicher Park, mit zahlreichen seltenen unter Naturschutz stehenden Bäumen und Sträuchern, sich bis zum Gebiet der Bärensteine erstreckt. Der Park lädt ein zu beschaulichen Spaziergängen. Das ehemalige Rittergut war um 1623 in der Hand von Hans Christoph von Kiczscher. 1728 wurde das Gut an Johann Christian Blechschmidt verkauft. Im Jahre 1801 besaß das Schloß der Graf von Holtzendorf. Das Schloß steht heute leer, der Park ist frei zugänglich. Mittlerweile schon traditionell sind die auf Schloß Thürmsdorf jährlich stattfindenden Ritterspiele

Entdecken Sie die landschaftlichen Reize des malerischen Erzgebirges und logieren Sie im bezaubernden Schloss Wolfsbrunn mit seinen architektonischen Kostbarkeiten. Das im Jugendstil erbaute Schloss Wolfsbrunn mit Gourmetrestaurant und Wellnesslandschaft erhebt sich aus der reizvollen, bewaldeten Landschaft des Erzgebirges und liegt in der Talregion der Zwickauer Mulde inmitten eines ca. 60.000 Quadratmeter großen Parks. Das sorgfältig zum First-Class-Hotel restaurierte Domizil vereint Tradition mit Modernem und verfügt über 19 Doppelzimmer, zwei Einzelzimmer sowie drei Suiten.
der Shuttle-Bus bringt Sie auf Wunsch zum Golfplatz in Reinsdorf bei Zwickau und auch ein Tagesausflug in die Kulturstadt Dresden bietet sich an. Im Gourmetrestaurant werden die Gäste mit allerlei lukullischen Gaumenfreuden und erlesenen Weinen verwöhnt und in der großzügigen Wellness- und Fitnesslandschaft fällt es leicht, den Alltag hinter sich zu lassen – entspannen Sie im idyllischen Jugendstil-Schloss und lassen Sie sich rundum verwöhnen!








